Fassadenprogramm Historischer Ortskern Oestrich: Sanierung der ersten Förderobjekte abgeschlossen

Von links: Britta Marscheider von der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke, Heinz und Brigitte Burgman (Heimbergweg 4), Stadtbaurat Thorsten Grote sowie Hadil und Ralf Mark (Heimbergweg 2) stellten bei einem Pressetermin die gelungenen Sanierungen im Rahmen des Förderprogrammes vor.

Iserlohn. (PM Stadt Is.) Im November 2018 startete das Förderprogramm für Hausflächen und Fassaden im Bereich des Fördergebietes Aktive Stadt- und Ortsteilzentren Historischer Ortskern Oestrich.

Das sogenannte Fassadenprogramm hat zum Ziel, durch Förderung von vorwiegend privaten Bau- und Gestaltungsmaßnahmen, die historischen, ortsbildprägenden Strukturen Oestrichs zu erhalten. Dazu stehen insgesamt 200 000 Euro Fördermittel, von denen 120 000 Euro vom Bund und Land NRW bereitgestellt werden, zur Verfügung. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen der Fassadeninstandsetzung wie Putz-, Reinigungs- oder Anstricharbeiten an historischen Gebäuden, aber auch die Sanierung von historischen Mauern. Im Vordergrund steht dabei die Fachwerkhausbebauung. Der Fördersatz beträgt fünfzig Prozent.

Seit Beginn des Förderprogramms bekundeten rund zwanzig Eigentümerinnen und Eigentümer Interesse an der Teilnahme. Viele der Anfragen konnten nach Vor-Ort-Terminen als grundsätzlich förderfähig eingestuft werden. Um letztendlich auch eine Förderung zu erhalten, bedarf es nach diesen Ortsterminen einer formellen Antragstellung. Eine wesentliche Grundlage des Antrags stellt das Einholen von drei prüf- und vergleichbaren Kostenvoranschlägen bzw. Angeboten für die geplanten Maßnahmen an der Fassade dar.

Ein gutes Beispiel für die Teilnahme am Förderprogramm stellen die ersten beiden Förderobjekte im Heimbergweg dar. Die zwei Eigentümer des Fachwerkdoppelhauses Heimbergweg 2 und 4 haben aufeinander abgestimmt die sanierungsbedürftige Fachwerkfassade reinigen und neu anstreichen lassen. Zudem wurden die Fenster des Objektes Heimbergweg 2 in Holzausführung gerahmt und der Ortgang (seitlicher Dachabschluss) neu verschiefert. Durch die Sanierung wurde das historische Gebäude aufgewertet, was wiederum zur Verbesserung und Erhaltung des Ortsbildes beiträgt. Neben diesen beiden Förderobjekten wird die Fassade eines dritten Gebäudes in der Kirchstraße 40 gerade im Rahmen des Fassadenprogramms saniert. Weitere Eigentümerinnen und Eigentümer beabsichtigen, einen entsprechenden Förderantrag zu stellen und sind dabei, Angebote einzuholen.

Es stehen noch ausreichend Fördermittel zur Verfügung, so dass sich weitere Interessierte gerne an die Stadt Iserlohn zur Beratung wenden können. Ansprechpartnerin bei der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke ist Britta Marscheider unter Telefon 02371 / 217-2421 und unter E-Mail britta.marscheider@iserlohn.de. Anträge können noch bis zum 31. Juli 2020 gestellt werden.

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