Jari Pasanen: „Müssen versuchen den Sieg in zehn Minuten zu vergessen“

Matthew Murley bekommt zwei Strafminuten wegen simulieren. - © by Is.-Nachr. (JB)
Matthew Murley bekommt zwei Strafminuten wegen simulieren. – © by Is.-Nachr. (JB)

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters haben im ersten Playoff-Viertelfinalspiel gleich den ersten Sieg eingefahren. Am Ende stand ein 4:0 Sieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers auf der Anzeigetafel.

 

Mit einem Blitzstart legten die Roosters den Grundstein zum Sieg. Innerhalb von nur 99 Sekunden hatten Dupont und Ex- Ice Tiger Jaspers zur 2:0 Führung getroffen. Nürnbergs Trainer Wilson und Co-Trainager Jiranek machten Nervosität in den eigenen Reihen aus und nahmen prompt ihre Auszeit. Mit Erfolg, denn in der Folgezeit stabilisierten sich die Franken und agierten  wesentlich präsenter. Im ersten Drittel hatten die Roosters noch einige gute Gelegenheiten, die der hellwache Beskorowany im Tor aber vereitelte. Ab dem zweiten Drittel war Nürnberg sehr gut im Spiel. Vier Unterzahlspiele überstanden die Ice Tigers unbeschadet. Murleys dumme und überflüssige Schauspieleinlage war ein Bärendienst für die Franken. In der daraus resultierenden Überzahl bestrafte Iserlohns Kapitän York höchstpersönlich das unsportliche Verhalten Murleys mit dem 3:0. Beim Iserlohner Publikum hatte der Mann mit der #19 damit „gewonnen“. Nürnbergs Trainergespann erkannte im Schlussdrittel völlig richtig und frühzeitig, dass sie alles auf eine Karte setzen müssen, schließlich geht es in den Playoffs nur um Siege und nicht um Ergebnisse.  Torwart Beskorowany räumte 6:49 Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler seinen Kasten. Erneut Jaspers war es  5:43 Minuten vor dem Ende vorbehalten den 4:0 Endstand ins verwaiste Nürnberger Tor zu erzielen. Jaspers´kleine Rache und sein Doppelpack waren damit perfekt. Noch vor einem Jahr hatten ihm die Ice Tigers keinen neuen Vertrag mehr angeboten.

In der Serie führen die Roosters mit 1:0. Am Freitag treffen beide Teams zum zweiten Vergleich in Nürnberg aufeinander. Aller Voraussicht nach wird dann erneut Mathias Lange das Iserlohner Tor hüten.  Der Fokus der Roosters wurde schon wenige Minuten nach Spielende auf Spiel zwei gerichtet. Trainer Pasanen gestattete seinem Team zehn Minuten Siegesfreude. „Danach müssen wir das Spiel heute vergessen“, so sein Kommentar nach dem Match.

Am Freitag, also am Spieltag, werden die Roosters am Morgen noch auf heimischem Eis kurz „anschwitzen“, um dann am Vormittag den Trip nach Nürnberg anzutreten. Da zu diesem Zeitpunkt in sieben Bundesländern die Osterferien beginnen, bleibt den Sauerländern im Sinne eines pünktlichen Spielbeginns nur eine stressfreie Anreise zu wünschen. Aufgrund der kurzfristigen Ansetzung und der gleichzeitig stattfindenden Holzmesse in Nürnberg war in der Frankenmetropole kein Hotel mehr verfügbar. Die alternativen Übernachtungsmöglichkeiten in Frankfurt oder Ingolstadt wurden letztendlich nicht favorisiert.

 

Die Trainerstimmen zu Spiel 1

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