
Düsseldorf. (nif/Vikings-Redaktion) Namhafte Verstärkung für den HC Rhein Vikings: Der Handball-Zweitligist vermeldet in Philipp Pöter den ersten Neuzugang für die kommende Saison.
Der Spielmacher, der derzeit noch für Erstligist HSG Wetzlar aktiv ist, kann dabei auf eine sportliche Vergangenheit in der Region Neuss/Düsseldorf zurückblicken. So lief der bald 32-Jährige (Geburtstag am 1. April) zwischen 2004 und 2009 für die HSG Düsseldorf in der ersten und zweiten Bundesliga auf. „Wir freuen uns sehr, in Philipp einen hochklassigen Mittelmann verpflichtet zu haben, der die hiesige Handballregion sehr gut kennt und sich voll mit unserem Projekt identifiziert. Wir sind sicher, dass er uns mit seiner Qualität enorm weiterhelfen wird“, teilt die Geschäftsführung der HC Rhein Vikings GmbH mit.
Der 1,88 Meter große und in Marl geborene Rechtshänder spielte in der Jugend für den PSV Recklinghausen und TuSEM Essen, bevor es ihn im Herren-Bereich über die HSG Düsseldorf, mit der er den Erstliga-Aufstieg schaffte, erneut TuSEM Essen, bei dem er mit 104 Toren in der Saison 2011/12 großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg hatte, den SC DHfK Leipzig und die HSG Wetzlar ab Sommer erneut ins Rheinland zu den Vikings ziehen wird.
„Nach unserem sensationellen Sieg beim THW Kiel und dem möglichen Einzug mit der HSG ins REWE DHB-Pokal Final4 freue ich mich auf eine neue sportliche Herausforderung bei den Vikings“, sagt Pöter. Er freue sich nicht nur darüber, dass es wieder zurück in die Heimat gehe, sondern auch, „dass ich ein sportlich unglaublich spannendes Projekt unterstützen und mit vorantreiben kann“. Denn: „Welches Potenzial die Region Neuss/Düsseldorf bietet, dürfte ich in der Vergangenheit schon rund fünf Jahre lang erleben. In der kommenden Spielzeit möchte ich mit den Vikings nun Sportgeschichte in dieser Region mitgestalten.“ Für den Klassenerhalt drückt Pöter seinem künftigen Team fest die Daumen: „Ich bin mir sicher, dass die Jungs es schaffen, die schwere erste Spielzeit zu überstehen. Und dann freue ich mich darauf, mit hoffentlich großem Zuschauerzuspruch und tollem Handball in die kommende Saison zu gehen.“
Vikings-Trainer Ceven Klatt ist voll des Lobes über seinen künftigen Schützling: „Philipp ist ein emotionaler Spieler mit großer Führungsqualität und Erfahrung, der aufgrund seines Ehrgeizes und seiner Professionalität auch ein Vorbild für seine Mitspieler sein kann.“ Er freue sich auf „einen richtig starken Spieler“, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eingesetzt werden kann und die Qualität noch einmal erhöhen wird.
Regionalliga-Nordrhein, Herren
SG Langenfeld – HSG Neuss/Düsseldorf II (Samstag, 19 Uhr)
Dadurch, dass Mitkonkurrent Bergischer HC II zuletzt zwei Siege einfahren konnte, muss die Mannschaft von HSG-Trainer Jörg Bohrmann langsam dringend ebenfalls punkten, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten. Da kommt das Spiel beim Tabellenzweiten eigentlich zur Unzeit. Doch nicht zuletzt mit dem Sieg bei Tabellenführer TSV Bonn hat die HSG II bereits bewiesen, dass sie auch gegen Top-Teams nicht chancenlos ist und durchaus überraschen kann. „Die Niederlage gegen den BHC hat uns zuletzt natürlich wehgetan und wir stehen spätestens jetzt mit dem Rücken zur Wand. Aber wir versuchen, das mit konzentrierter und harter Arbeit auszublenden und dennoch die nötigen Punkte einzufahren Die Jungs arbeiten im Training sehr gut“, sagt Jörg Bohrmann, der auf Jan Kerssenfischer (Fußverletzung) verzichten muss.
Bundesliga-West, A-Jugend
HSG Neuss/Düsseldorf – DJK Oespel-Kley (Samstag, 16 Uhr, Rückertstraße)
Drei Niederlagen gegen Topteams inklusive dem Abrutschen auf Platz drei der Tabelle haben der HSG natürlich so gar nicht geschmeckt. Kein Wunder, das Trainer Patrick Luig vor dem Heimauftritt gegen den Vorletzten fordert: „Wir haben einiges gutzumachen. Wir müssen gegen Oespel-Kley wieder in die Erfolgsspur zurück und die Partie gewinnen.“ Görgen und Zwarg fallen aufgrund ihrer Verletzungen weiter aus. Königs und Schön haben nicht trainieren können und werden maximal zu Kurzeinsätzen kommen. „Dies macht die Aufgabe gegen den DJK nicht einfacher, aber wir stehen dennoch absolut in der Bringschuld“, stellt Luig unmissverständlich klar.
Regionalliga, B-Jugend
HSG Neuss/Düsseldorf – HC Wölfe Nordrhein (Samstag, 14 Uhr, Rückertstraße)
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wollen die Gastgeber mit einem Heimerfolg gegen den Tabellensechsten den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Allerdings ist die aktuelle Personalsituation weiterhin äußerst bescheiden. „Wir hatten unter der Woche nur drei, vier Leute im Training, die übrigen Spieler sind entweder krank oder verletzt. Wir sind froh, wenn wir am Wochenende eine komplette Mannschaft zusammenbekommen“, erklärt HSG-Coach Jörg Bohrmann. Bereits im Hinspiel machte der kommende Kontrahent der HSG das Leben schwer. „Vor diesem Hintergrund erwarte ich auch jetzt keine einfache Aufgabe. Wir wollen aber dennoch versuchen, in den kommenden Wochen die nötigen Zähler für den zweiten Platz einzusammeln und wir wollen damit gegen die Wölfe beginnen.“
TV Korschenbroich – HSG Neuss/Düsseldorf (Sonntag, 13 Uhr)
Noch sechs Spiele sind für den verlustpunktfreien Spitzenreiter noch bis zum Meistertitel zu gehen. Da soll das Gastspiel beim Tabellenneunten möglichst kein unverhoffter Stolperstein sein. Bereits das Hinspiel konnte trotz einer durchschnittlichen Leistung deutlich gewonnen werden. „Jetzt wollen wir gerne eine bessere Leistung zeigen“, sagt HSG-Trainer Benjamin Daser, der allerdings vor dem kommenden Kontrahenten warnt: „Der TVK kann an einem guten Tag und mit kompletten Kader durchaus unangenehm zu spielen sein. Das hat er schon bewiesen.“ Der Einsatz von Leo Johann (krank) ist fraglich.
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