A45: Gemeinsames Schreiben an die Landesregierung

Die Sauerlandlinie A 45 ist eine Hauptschlagader für die Wirtschaftsregion Südwestfalen. Foto: Guido Raith/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Die Auswirkungen der gesperrten A45-Talbrücke Rahmede sind enorm.

Ein breites Bündnis aus dem Märkischen Kreis wendet sich daher ebenfalls an die Landesregierung und die Landesministerien. Appell: Unterstützung für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum sowie „größtmögliche Rückendeckung“ auf allen Ebenen.

Die Sperrung der Autobahn 45 bei Lüdenscheid infolge der Schäden an der Talbrücke Rahmede ist eine schwere Belastung für die Region. Darin sind sich alle einig. Diese Einigkeit ist bereits im Dezember in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung und die Bundesministerien deutlich geworden. Nun wendet sich ein breites Bündnis aus dem Märkischen Kreis an die Landesregierung. Zu den Unterzeichnern zählen der Landrat, die Bürgermeisterin und die Bürgermeister, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Vertreter der Kammern und Verbände. In dem Schreiben wird das gesamtgesellschaftliche Interesse an möglichst schnellen Lösungen betont sowie an eine nachhaltige Unterstützung für eine der stärksten Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschlands appelliert.

Im Kern geht es um den Neubau der Talbrücke Rahmede mit der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, um eine nachhaltige Unterstützung für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum, um eine Verbesserung des Güterverkehrs über das Schienennetz sowie um zügige Maßnahmen im nachgelagerten Straßennetz. Die Situation verlangt aus Sicht des breiten Bündnisses daher Anstrengungen und Problemlösungen auf allen Ebenen.

Landrat Marco Voge: „Es geht in beiden Schreiben um ein starkes gemeinsames Zeichen für die gesamte Region: parteiübergreifend, einmütig, geschlossen. Es freut mich sehr, dass wir weiterhin so einen breiten Schulterschluss zeigen. Parteipolitik bringt uns nicht weiter und ist bisher von den Beteiligten vermieden worden. Uns geht es als Region darum, dass schnell eine neue Brücke steht. Vielen Dank an alle, die auch dieses Schreiben mittragen und unterzeichnet haben.“

In dem Schreiben werden unter anderem die bisherigen konstruktiven Zusammentreffen der beteiligten Stellen erwähnt. Gleichzeitig wird appelliert, gemeinsam Lösungen zu finden sowie unter Beteiligung aller politischen Ebenen und gesellschaftlicher Akteure konkrete Maßnahmen einzuleiten. An das Land wurden die Aspekte rund um das nachgelagerte Straßennetz, den Schienenverkehr und den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) sowie Unterstützung für Wirtschaft, Anwohner und weitere Betroffene adressiert.

Voge und alle weiteren Unterzeichner stellen die Probleme dar, die die Sperrung der verkehrlichen Lebensader aufgrund der speziellen Topografie und der nicht vorhandenen Ausweichrouten für die Region bedeuten. In der ganzen Umgebung sei eine enorme Zunahme der Verkehrsbelastung zu verzeichnen. Das Bündnis schreibt: „Insgesamt können die Straßen, die teilweise auch noch vom Hochwasserereignis beschädigt sind, die zusätzlichen Verkehrsbelastungen nicht aufnehmen.“

Zu den Forderungen zählen, die entsprechenden Maßnahmen im Straßennetz des Märkischen Kreises prioritär zu behandeln und bereits jetzt perspektivisch entsprechende finanzielle Mittel und Planungen auf den Weg zu bringen. Die höhere Belastung über die kommenden Jahre dürfe keine neuen Probleme im Straßennetz mit sich bringen. Die Unterzeichner und damit das breite gesellschaftliche Bündnis der Region wollen weiter mit allen Kräften „diese gewaltige Aufgabe gemeinsam meistern“.

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