
Berlin / Bochum. (PM Union/MK) Am 28. Spieltag trifft der 1. FC Union Berlin am Sonntag, dem 16.04.2023, auf den VfL Bochum.
Für beide Vereine geht es weiterhin darum, in welchem Wettbewerb sie in der kommenden Spielzeit antreten. Für die Eisernen geht es ums europäische Geschäft, für Bochum um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Angestoßen wird die Partie um 17:30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei.
Nach den Spielen am Samstag steht fest, dass Gastgeber Union sich mit einem Sieg den dritten Platz zurückerobern kann. Bochum geht mit zwei Punkten auf den Relegationsmatch ins Spiel.
Bis auf András Schäfer steht Union-Cheftrainer Urs Fischer der gesamte Kader zur Verfügung. Beim VFL fehlt der gesperrte Losilla (5. Gelbe), Stafylidis ist zumindest fraglich und auch für Gamboa scheint ein Einsatz in der Startelf no9ch zu früh zu kommen.
Union-Trainer Urs Fischer sieht im VfL keinesfalls einen leichten Gegner: “Bochum hat abgesehen vom jüngsten Spiel regelmäßig gepunktet, auch auswärts. Sie verfügen über einen klaren Plan und schalten über Außenspieler wie Antwi-Adjei oder Asano immer wieder schnell um. Dazu hat Bochum mit Philipp Hofmann einen klaren Zielspieler, der im Strafraum sehr gefährlich ist.”
VfL-Trainer Thomas Letsch spricht im Vorfeld der Partie die Festung Alte Försterei an: “Ich gehe davon aus, dass Union im eigenen Stadion mehr Ballbesitz haben wird. Sie stehen auf Platz drei, haben eine super Heimbilanz. Wir dürfen ihnen nicht in die Karten spielen.”
Weiter erklärte der VFL-Headcoach am Freitag während der Spieltags-Pressekonferenz: „Es geht darum wieder stabil zu sein. Unser Gegner spielt ähnlich in vielen Dingen wie wir und wir müssen ihn in Schach halten. Union hat eine klare Struktur, sie machen die Räume sehr eng und haben ähnlich wie wir einen einfachen Ansatz im eigenen Ballbesitz. Es ist schwer gegen sie eine Torchance herauszuarbeiten. Wir müssen wieder den Fußball zeigen, der uns stark gemacht hat und durch den wir über dem Strich stehen. Den Fußball müssen wir wieder auf höchstem Level bringen. Die Niederlage gegen Stuttgart ist ärgerlich, aber ich will sie auch nicht überbewerten. Wir haben es selbst in der Hand.“
Zu den Vorfällen nach dem Spiel gegen Stuttgart um Keeper Manuel Riemann stellte Letsch nochmals klar: „Wir stellen uns da zu 100% hinter Manuel, wie hinter jeden Spieler. Wir stellen uns Kritik, müssen uns aber nicht verbal beschimpfen lassen. Er ist fokussiert und freut sich auf das Spiel.“
Das Spiel der Eisernen gegen Bochum ist auch ein Spiel des Wiedersehens. Die Berliner dürfen sich auf den Auftritt ihres Leihspielers Dominique Heintz freuen, der aktuell bei den Bochumern verteidigt. Auch Keven Schlotterbeck kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er ist vom SC Freiburg an Bochum ausgeliehen.
Nicht zuletzt blickt auch der Technische Direktor des VfL, Marc Lettau, auf viereinhalb Jahre an der Alten Försterei zurück. Aktuell ist er zusätzlich interimsmäßig durch die Erkrankung von Patrick Fabian als Sportdirektor beim VFL tätig. Auf der anderen Seite trifft Milos Pantovic auf seinen Ex-Verein, gegen den er im Hinspiel das Tor zum Anschluss (1:2) erzielte.
Revierderby gegen den BVB: Ticketverkauf ab 18. April
Freitagabend, 30. Bundesliga-Spieltag, Flutlichtspiel „anne Castroper“. Nach dem Achtelfinale im DFB-Pokal empfängt der VfL Bochum 1848 zum zweiten Mal in diesem Kalenderjahr Borussia Dortmund im Vonovia Ruhrstadion (Freitag, 28. April, um 20:30 Uhr). Tickets für das Revierderby können sich VfL-Mitglieder ab Dienstag, den 18. April, um 10 Uhr im Ticketonlineshop unter www.vfl-bochum.de/tickets sichern. Pro Person können maximal zwei Karten erworben werden.
Weitere Hinweise:
• Es wird keinen freien Verkauf geben. Die Tickets sind preislich der Kategorie B zugeordnet, detaillierte Preisinformationen können der Homepage entnommen werden.
• Der VfL appelliert weiterhin an seine Vereinsmitglieder, Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber sowie Partner, die erworbenen Tickets nur an Fans des VfL Bochum 1848 weiterzugeben.
• Zudem wird der Aufruf an die oben genannten Anspruchsgruppen wiederholt, den unautorisierten Weiterverkauf und den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten nicht zu unterstützen.
• Nur über den offiziellen Ticket-Zweitmarkt im Ticket-Onlineshop bietet der VfL allen Inhaberinnen und Inhabern von Dauerkarten die Möglichkeit an, einzelne Tickets an andere Vereinsmitglieder fair und vom Verein autorisiert weiterzuverkaufen. Die Einstellung eines Tickets in den Zweitmarkt erfolgt im Kundenkonto im Ticket-Onlineshop.
• Nach dem jüngsten Revierderby gegen den FC Schalke 04 hat der VfL angekündigt, das tatsächliche Aufkommen von Gästefans in den Heimbereichen im Vonovia Ruhrstadion zu überprüfen und gegebenenfalls die Ticketmodalitäten zu ändern. Eine gründliche Analyse, inklusive Rücksprache und intensiver Beratung mit den fanrelevanten Abteilungen und Gremien, führt nun zu dem Ergebnis, dass die bisherige Verkaufsstrategie zielführend war und deutlich weniger Gästefans in den Heimbereichen präsent sind als in den vorherigen Bundesligajahren. Erfahrungswerte von anderen NRW-Standorten lassen zudem den Rückschluss zu, dass ein vollständiges Verhindern von Gästefans außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche auch durch aufwändige Maßnahmen wie Personenkontrollen nahezu ausgeschlossen sei.
Regional-Stimme · Das gemeinsame Portal von Iserlohner-Nachrichten und Sport-Stimme Lokales, Regionales und Sport aus Iserlohn, dem Märkischen Kreis und NRW