2022: Weniger Haus- und Sperrmüll im Märkischen Kreis

© Is.-Nachrichten (MK)

Märkischer Kreis. (pmk) Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper stellte im Ausschuss für Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung die Siedlungsabfallbilanz 2022 im Märkischen Kreis vor. Die gute Nachricht: Es gibt insgesamt weniger Müll.

Im Märkischen Kreis ist das Hausmüllaufkommen gesunken. Die Zahlen wurden im Ausschuss für Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung vorgestellt. Demnach sank das Abfallaufkommen – in der Nach-Corona-Zeit – in den privaten Haushalten um mehr als 3.900 Tonnen auf insgesamt 79.018 Tonnen in 2022.

Auch die Sperrmüllmenge hat abgenommen – um 4.579 Tonnen auf insgesamt 22.555 Tonnen. Die zwischenzeitliche deutliche Steigerung in 2021 hatte unter anderem am Starkregenereignis im Juli gelegen, das allen voran Altena und die Lenneschiene getroffen und somit in der Folge zu mehr Sperrmüll geführt hatte. Die Menge der Bau- und mineralischen Abfälle sank im Vorjahr deutlich – um fast 10.000 auf nunmehr 95.121 Tonnen. Barbara Dienstel-Kümper begründete den Rückgang mit den „ungünstigen Rahmenbedingungen in der Baubranche“ – darunter einer hohen Inflation und hohen Bauzinsen.

Sinkende Zahlen auch beim Grünabfall: Aufgrund des heißen und allen voran trockenen Sommers in 2022 – und demnach ein schlechtes Jahr für Rasen und Pflanzen – sank auch die Grünabfall-Menge im Märkischen Kreis um knapp 7.000 auf 28.759 Tonnen.

Das Fazit von Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper fiel positiv aus: „Obwohl es in Folge der Flüchtlings-Bewegung einen Bevölkerungszuwachs im Märkischen Kreis gibt, wird insgesamt weniger Müll produziert. Der Trend aus den Vor-Corona-Jahren 2018 und 2019 setzt sich somit fort. Das ist eine gute Nachricht. Denn das bedeutet, dass die Menschen Müll gut trennen oder ihn sogar gänzlich vermeiden.“

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