Roosters geben wieder einmal eine 3:0 Führung aus der Hand!

Roosterkeeper Mathias Lange - © by Iserlohner-Nachrichten (JB)
Roosterkeeper Mathias Lange – © by Iserlohner-Nachrichten (JB)

Schwenningen. (RA) Das letzte Heimspiel der Schwenninger Wild Wings für das Jahr 2013 sorgte für einen regelrechten Run auf die Eintrittskarten. Zumal auch ein Sonderzug der Iserlohn Roosters mit 900 Fans anrollte. Zum dritten Mal in dieser Saison vermeldete der Stadionsprecher für die heimische Helios-Arena ein ausverkauftes Haus.

Die Schwarzwälder Hausherren agierten zu Beginn des Spiels  sehr nervös.  Dies nutzten die Gäste aus Iserlohn eiskalt aus. Mit einer sehr engagierten Mannschaftsleistung, schnell ausgeführten Spielzügen und einer gehörigen Portion Glück des Tüchtigen gelang den Roosters bis zur 18. Spielminute eine 0-3 Führung durch Treffer von Wolf (8.), Foster und York (beide 18.).

Der heimischen Mair-Truppe war der Schock ins Gesicht geschrieben. Auch die Anhänger in der heimischen Helios Arena waren alles andere als froh über diesen Spielstand zum Ende des ersten Spieldurchgangs.

Es dauerte bis zum Ende des 2. Drittels bis der erlösende Anschlusstreffer für die Hausherren durch Goc (39.) fiel. Mit diesem Spielstand ging es zum Pausentee in die  2. Drittelspause.

Zu Beginn des Schlussdrittels leistete sich Wild Wings Stürmer Schlager ein Foul gegen den ehemaligen Schwenninger Publikumsliebling Dusan Frosch. Er kassierte hierfür eine   unverständliche Spieldauerdisziplinarstrafe.  Die 5 Minuten in Unterzahl waren wohl spielentscheidend. Schwenningen zeigte wohl sein bestes Unterzahlspiel in dieser Saison und vermied dadurch einen weiteren Gegentreffer.

Im Gegenzug lenkte der stark aufspielende Nick Petersen  einen Schuss von Ty Wishart zum 2:3 in der 52. Minute ab. Eine Minute später schaffte der Dänische Nationalspieler Green den  Ausgleichstreffer zum 3-3 für die Schwenninger.

Wild Wings Keeper Dimitri Pätzold – © by Eishockey-Magazin (RA)

Die Arena stand Kopf, die Stimmung war einfach sensationell und ohrenbetäubend. Die fünf minütige Overtime blieb torlos.

Das anschließende Penaltyschiessen war nichts für Herzkranke. Ganze 16 Durchgänge dauerte es, bis Morten Green den spielentscheidenden Treffer ins gegnerische Netz versenkte.

 

Schwenninger Wild Wings –  Iserlohn Roosters mit 4:3 (0:3, 1:0, 2:0, 1:0) nach Penaltyschießen

Tore: 0:1 (8.)   Wolf (York), 0:2 (18.) Foster (Frosch), 0:3 (18.) York (Raedeke, Raymond), 1:3 (39.) Goc (Beechey, Ramsay), 2:3 (52.) Petersen (Wishart), 3:3 (52.) Green (Johnson, Dronia), 4:3 Green (Penalty).

Zuschauer:  6193 (ausverkauft)

Strafen: Schwenningen 13 plus zehn Minuten Diszi Schlager plus SpieldauerdisziSchlager, Iserlohn zehn Minuten

Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken) und Willi Schimm (Waldkraiburg)

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