
Bonn. (PM THW) Das Technische Hilfswerk (THW) ist täglich mit rund 1.200 THW-Einsatzkräften bundesweit zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Einsatz.
Neben der Übernahme zentraler Logistikaufgaben für die Bundesregierung und die Bundesländer sind die ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte auch für Landkreise und Kommunen aktiv.
„Das Technische Hilfswerk ist eine gut vorbereitete Einsatzorganisation, die in Zeiten von Corona eine wichtige Stütze im Bevölkerungsschutz und damit für die Gesellschaft darstellt. Besonders hervorzuheben sind unsere Kompetenzen im Bereich der logistischen Unterstützung“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam. „Das THW hat bisher auf ca. 8.900 Paletten rund 881 Tonnen Schutzausstattung, davon alleine ca. 3.600 Platten mit rund 360 Tonnen in Bayern, transportiert“, ergänzt er.
Die Unterstützung von Bund und Ländern durch die THW-Ortsverbände in ganz Deutschland ist gerade auch während der Corona-Pandemie flächendeckend sichergestellt. THW-Einsatzkräfte richten mobile Teststellen ein, bauen Behelfskrankenhäuser auf, transportieren Proben und leuchten Kontrollstellen an den Grenzen aus. Außerdem unterstützen THW-Fachberaterinnen und -berater Krisenstäbe in Bundesländern, Landkreisen und Kommunen. „Das THW ist deutschlandweit einheitlich aufgebaut, sodass wir auch in der sehr dynamischen Corona-Lage sicher handeln können“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam.
Die Leitungs- und Koordinierungsstäbe (LuK-Stäbe) des THW steuern die Einsätze des THW. Zusätzlich sorgt eine zentrale Koordinierungsinstanz Logistik (zKiL) für die Verteilung von Schutzausstattung für Bundesbehörden. Adressaten sind behördliche Organisationseinheiten wie die Bundespolizei oder das Auswärtige Amt. Darüber hinaus verteilt das THW Schutzmasken und andere Materialien an zahlreichen Logistikstandorten in den Bundesländern.
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