Auch die Löwen aus Herten können die Iserlohn Kangaroos nicht stoppen!

Iserlohn Kangaroosketball, Iserlohn KangaroosIserlohn. (PM Kangaroos) Der Spitzenreiter aus der Waldstadt hat seine Siegesserie fortgesetzt. Bei den Hertener Löwen, die weiterhin um den Einzug in die Playoffs kämpfen müssen, spielte das Team von Matthias Grothe über weite Strecken souverän und feierte einen verdienten Erfolg. Der Sieg hätte jedoch deutlich höher ausfallen können. Nach einem zwischenzeitlichen Vorsprung von 20 Punkten spielten die Kangaroos im Schlussviertel nicht mehr so konstant, so dass Herten zum Ende hin den Rückstand verkürzte. Wirklich in Gefahr geriet der Erfolg der Sauerländer jedoch nicht mehr.

Hertener Löwen – Iserlohn Kangaroos 76:84 (17:21/36:46/49:67).

Den ersten Rückschlag mussten die Kangaroos bereits vor dem Spiel hinnehmen. Moritz Krume verletzte sich im Abschlusstraining an der Schulter, wie lange er ausfallen wird, soll eine ärztliche Untersuchung am Montag zeigen. Den Auftakt in eine abwechslungsreiche Anfangsphase machte Martin für die Hausherren. Auf Seiten der Gastgeber war es vor allem Felix Neumann, den die Iserlohner Defense nur schwer in den Griff bekam und der so einen Punkt nach dem anderen erzielte. Er war es auch, der für die 15:11-Führung sorgte (7.). Es sollte die letzte Führung für Herten sein, denn Jerry Brown und Thomas Reuter drehten das Spiel mit erfolgreichen Distanzwürfen umgehend. Deion Giddens baute den Vorsprung gegen Ende des ersten Viertels weiter aus.

Im zweiten Abschnitt kamen die Löwen noch mal auf einen Zähler heran, doch Joshua Dahmen, Giddens, sowie Gabriel de Oliveira per Dunk vergrößerten den Vorsprung wieder. Von da an setzten sich die Kangaroos kontinuierlich ab. Die zehn Punkte Differenz zum Ende der ersten Halbzeit wurden im dritten Viertel weiter ausgebaut. Marcel Keßen, der mit 22 Punkten bester Werfer der Kangaroos wurde, stellte auf 67:47 aus Sicht der Gäste (30.).

Im Schlussabschnitt schlichen sich dann vermehrt Konzentrationsfehler in das Spiel der Iserlohner ein, Herten kämpfte sich zurück in die Partie, näher als sechs Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran, so dass die Kangaroos den achten Erfolg in Folge perfekt machten. Bis auf zwei Zähler wurden alle Punkte von den fünf Startern der Hausherren erzielt. Bei den Kangaroos machte sich derweil die große Rotation bezahlt. Mit Joshua Dahmen und Deion Giddens trafen bei den Sauerländern gleich zwei Spieler zweistellig, die zu Beginn auf der Bank saßen.

„Wir haben über drei Viertel lang recht ordentlich gespielt und zum Schluss leider etwas abgebaut. Daher bin ich nur mit dem Schlussabschnitt nicht so zufrieden. Es ist nicht leicht, bei heimstarken Hertenern zu gewinnen“, ordnet Matthias Grothe den Erfolg ein. Sein Gegenüber Majdi Shaladi freute sich über die Rückkehr des länger verletzten Brandon Griffin: „Ihm fehlt noch etwas das Timing, aber das bekommt er durch Spielpraxis zurück. Wir haben auch bei dem großen Rückstand nicht aufgesteckt und Moral gezeigt, darauf müssen wir aufbauen.“
Hertener Löwen: Curth (17), Griffin (12), Landsdowne (11), Schmugge (-), Rojahn (2), Meiswinkel (0), Nolte (0), Neumann (22), Martin (12).

Iserlohn Kangaroos: R. Dahmen (2), Schwarz (0), Philipps (-), J. Dahmen (11), M. Brown (4), Keßen (22), Reuter (13), J. Brown (13), De Oliveira (4), Giddens (12), Opitz (3).

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