Phoenix: Charity-Weihnachtsmarkt rund um das Bayreuth-Spiel

Hagens Coach Ingo Freyer - © by Iserlohner-Nachrichten (MK)
Hagens Coach Ingo Freyer – © by Iserlohner-Nachrichten (MK)

Hagen. (PM Phoenix) Das Highlight im Rahmen des „2. Phoenix Charity Weihnachtsmarkt“, der am 12. und 13. Dezember rund um die Arena am Ischeland stattfindet, ist das Spiel der Beko Basketball Bundesliga zwischen Phoenix Hagen und medi bayreuth. Die Partie des 12. Spieltags beginnt am Samstag um 20.30 Uhr.

Im Duell der Traditionsstandorte erwartet der Neunte den Dreizehnten. Dabei liegen die Oberfranken mit vier Siegen nur ein Spiel hinter den Feuervögeln. Trainer Mike Koch verfügt über Spieler mit viel individueller Klasse, musste allerdings bereits etliche Verletzungsrückschläge hinnehmen. Dreh- und Angelpunkt der Bayreuther Mannschaft ist der von PAOK Saloniki verpflichtete Point Guard Jake Odum
(12,5 Punkte, 6,5 Assists, 4,6 Rebounds), der sich gemeinsam mit Nationalspieler Bastian Doreth um die Spielorganisation kümmert. Der Kanadier Daniel Mullings, der am letzten Wochenende gegen Ulm (76:90) aufgrund von Rückenproblemen passen musste, und Malte Ziegenhain stehen als weitere Guards zur Verfügung.

Die Prunkstücke des Bayreuther Kaders sind neben Odum zwei Forwards.
Sowohl Top-Scorer John Flowers (14,5 Punkte) als auch Kenneth Horton (12,9 Punkte, 5,5 Rebounds) sind vielseitige Akteure, die jederzeit heiß laufen können. 2,00m-Mann Flowers glänzte bislang als herausragender Werfer mit einer Dreierquote von 47,1 %. Eine sehr gute Rolle spielt auch der aus Bonn verpflichtete Steve Wachalski (11,1 Punkte, 4,6 Rebounds). Unter den Körben tragen Kendall Gray (2,08 m), Andrew Naymick (2,08 m) und Enosch Wolf (2,15 m) die Verantwortung. Nicht einsatzfähig waren in den letzten Wochen die Guards Jeffrey Xavier (Syndesmoseriss) und Travis Leslie
(Adduktorenriss) sowie Center Philipp Heyden (Knie-OP).

Phoenix-Coach Ingo Freyer verspürt vor dem Spiel gegen Bayreuth eine gewisse Anspannung: „Wenn man auf die Tabelle schaut, haben wir zuletzt Teams geschlagen, die über uns stehen. Jetzt treffen wir auf eine Mannschaft, die sich auf Augenhöhe mit uns befindet. Das ist eine andere Situation. Es ist wichtig, dass wir sehr konzentriert in die Partie gehen.“ Freyer erinnert sich an die Heimniederlage gegen Tübingen:
„Bayreuth hat die Qualität, so viele Würfe zu treffen wie Tübingen.
Sie haben ganz einfach die Spielertypen dafür. Gegen Tübingen haben wir das nicht in den Griff bekommen. Das müssen wir diesmal besser machen.“

Im Training haben die Feuervögel darum noch einmal angezogen. „Wenn wir glauben, dass wir ein Beko BBL-Spiel gewinnen können, ohne so fokussiert zu sein wie zuletzt, dann haben wir keine Chance. Darum müssen wir kontinuierlich hart arbeiten“, so Freyer. Phoenix Hagen kann gegen Bayreuth in Bestbesetzung antreten. „Das hilft uns natürlich sehr.
Unsere Rookies sind inzwischen in der Liga angekommen und auch D.J.
Covington macht Fortschritte nach seiner Bänderverletzung.“

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