Iserlohn.(PM Stadt Is.) Engagiert und voller Tatendrang waren die im Februar neu gewählten Mitglieder des Kinder- und Jugendrates (KiJuRat) auch bei ihrer zweiten Vollversammlung am Mittwoch, 30. April, im Ratssaal.
Das Prozedere der Wahl des Leitungsteams sowie die Besetzung der politischen Ausschüsse wurden von den jugendlichen Delegierten souverän gemeistert. Mert Erduman, Marija Rjabkowa, Jona Böhme und Theresa Hülsbeck, die dem KiJuRat bereits seit Jahren angehören, führten gekonnt durch die Versammlung.
Gut vorbereitet präsentierten die KiJuRats-Mitglieder ihre Wahl-Vorschläge für das Leitungsteam. Insgesamt stellten sich zwölf Mitglieder zur Wahl. Jona Böhme, Evelyna Bültemeier, Noah Dünnighaus und Ebru Yilmaz wurden mit deutlicher Mehrheit gewählt. Ihre Vertreter sind Alexander Fischer, Dominik Apweiler, Jonas Kranz und Marie Alsdorf. Gemeinsam werden sie zukünftig Leitungsaufgaben wahrnehmen, sich um die Vorbereitung und Durchführung der Vollversammlungen kümmern und Ansprechpartner für die unterschiedlichen Themen des KiJuRates sein.
Theresa Hülsbeck und Alexander Fischer wurden als Vertreter für den Jugendhilfeausschuss gewählt, an dem der KiJuRat regelmäßig beratend teilnimmt. Zudem nehmen Ole Renfordt und Svenja Klarfeld künftig für den KiJuRat an den Sitzungen des Schulausschusses teil.
Nachdem die „Formalitäten“ geklärt waren, galt es, die künftige Arbeit des KiJuRates zu planen:
Eine Wochenendtagung findet vom 23. bis 25. Mai in Berchum statt. Auf der Tagesordnung steht natürlich die am gleichen Wochenende stattfindende Kommunalwahl. Die Jugendlichen wollen der Frage nachgehen: Wer steht für was? Sie möchten sich mit den Aufgaben und Zuständigkeiten der politischen Gremien beschäftigen und sich über die Kandidaten informieren. Zum Abschluss ihres Wochenendes wollen die wahlberechtigten Mitglieder des KiJuRates gemeinsam ihre Wahllokale aufsuchen.
Weitere Themen des Berchum-Wochenendes sind die Organisation einer Willkommensparty, die Entwicklung von Freizeitangeboten, die Vorbereitung einer Umfrage, die die Jugendlichen an ihren Schulen durchführen möchten, die Organisation eines Speed-Debatings oder eines Jugendforums und die Planung eines Projektwochenendes zum Thema „Nachhaltigkeit“, das am 19./20. Juli stattfinden soll.
Nach der Wochenendtagung in Berchum beginnt die Arbeit in den KiJuRats-Arbeitsgruppen, auf die sich die Jugendlichen verständigt haben: Spielplatzplanung, Freizeit, Gegen Gewalt, Kommunalpolitik sowie Natur und Umwelt.
Ein weiteres Thema der Vollversammlung war ein Anliegen der NAJU-Gruppe der südlichen Innenstadt. In einem Brief an den Kinder- und Jugendrat weist die Gruppe darauf hin, dass die Bienen in den Städten hungern, weil sie nicht genug bienenfreundliche Pflanzen finden. Die NAJU-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, etwas dagegen zu unternehmen und den KiJuRat um Mithilfe gebeten. Das Anliegen fand bei den Delegierten breite Unterstützung.
Auch ein Seminarangebot von IKZ-Redakteur Torsten Lehmann zum Thema „Kurze Sätze, treffende Wörter und leicht verständliche Sprache“ traf bei den Jugendlichen auf Interesse.
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