Donnerstag , 5 Februar 2026

Phoenix: Gelingt gegen Schlusslicht Crailsheim endlich der erste Heimsieg?

Hagens Coach Ingo Freyer - © by Iserlohner-Nachrichten (MK)
Hagens Coach Ingo Freyer – © by Iserlohner-Nachrichten (MK)
Hagen. (PM Phoenix) Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartet Phoenix Hagen am 15. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga den Aufsteiger Crailsheim Merlins. Sprungball in der ENERVIE Arena ist am Samstag um 18.30 Uhr.

Die Baden-Württemberger sind zwar derzeit das Tabellenschlusslicht, kommen aber gleich mit zwei Empfehlungen an die Volme. Am letzten Wochenende gab es beim 73:71 gegen den Mitteldeutschen BC den zweiten Saisonsieg. Mit dem
2,08 m großen Ukrainer Andreij Agafonov wurde unter der Woche zudem ein siebter Ausländer verpflichtet. Sein Einsatz am Samstag ist möglich, würde aber auch bedeuten, dass das zuletzt erfolgreiche MBC-Team gesprengt wird.

Die Guards Sean Mosley (14,2 Punkte), der aus Italien kam, sowie Garrett Sim (12,6 Punkte) führen die Merlins. Mit Chad Timberlake (ehemals MBC) sowie Josten Crow stehen Trainer Ingo Enskat zwei weitere US-Guards zur Verfügung. Hinzu kommen mit Joshiko Saibou (ehemals Gießen und Trier) und dem Ex-Hagener Maximilian Rockmann zwei kleine Spieler mit deutschem Pass.

Aus Oldenburg wurde der 2,11 m großer Center-Hüne Jannik Freese verpflichtet, der sich in Crailsheim gut entwickelt hat und im Schnitt auf
12,1 Punkte und 6,9 Rebounds kommt. „Und mit Chris Otule gibt es einen weiteren Spieler mit vergleichbarer körperlicher Stärke“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer. Der US-Amerikaner ist ebenfalls 2,11 m groß und bringt 125 kg auf die Waage. Komplettiert wird die lange Garde durch Jonathan Moore (ehemals Bremerhaven, Bayreuth) sowie Andreas Kronhardt – und eben durch Neuzugang Andreij Agafonov.

„Natürlich ist es für einen Aufsteiger nie leicht, das wissen wir aus eigener Erfahrung. Aber derzeit haben wir sehr viel mit unseren eigenen Problemen zu tun“, so Freyer. Zu schwach war der eigene Auftritt beim 62:75 in Trier. „Wir haben dort wiederholt gravierende Fehler gemacht.
Das ist umso ärgerlicher, weil wir trotzdem im Schlussviertel noch einmal auf Schlagdistanz gekommen sind.“ Die Aufarbeitung der Niederlage hat darum auch Zeit gebraucht. „Die Spieler können sich manchmal selbst nicht erklären, wie es in einzelnen Situationen zu Aussetzern kommen kann. Wir müssen weiter hart daran arbeiten“, sagt Ingo Freyer.

Noch schlimmer macht die Niederlage in Trier aber die Verletzung von Larry Gordon. Der Phoenix-Forward zog sich an der Mosel einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und muss mehrere Wochen pausieren. Auch Urule Igbavboa ist noch nicht wieder richtig fit. „Er wird in der Allstar-Pause im Januar noch einmal wegen seines Rückens behandelt“, berichtet Freyer. Bis dahin sind es aber noch drei Spiele. Nach der Crailsheim-Partie geht es am 30. Dezember zu den Artland Dragons, bevor am 4. Januar die Tübinger ihre Visitenkarte in der ENERVIE Arena abgeben werden.

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