Handball Bundestrainer Alfred Gislason gibt seinen Kader für die weitere Olympia-Vorbereitung bekannt – Gummersbachs Julian Köster weiter dabei

Bundestrainer Alfred Gislason – © Sportfoto-Sale (JB)

Der deutsche Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat 17 Spieler für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele nominiert.

Das Team wird sich ab dem 30. Juni in Hennef auf die Spiele in Paris vorbereiten. Diese Auswahl wurde nach intensiver Abstimmung während des Final4 der Champions League in Köln getroffen.

Erfahrenster Spieler im Kader ist Andreas Wolff, der bereits 158 Länderspiele absolviert hat und am Bronzemedaillengewinn bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio beteiligt war. Der jüngste Spieler ist der 20-jährige Marko Grgic vom ThSV Eisenach. Der Kader hat ein Durchschnittsalter von 26,5 Jahren, wobei sechs Spieler nach dem Jahr 2000 geboren wurden.

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat bereits eine erweiterte Liste von 35 Spielern an den Weltverband IHF gemeldet, aus der die endgültigen 17 Spieler für die Olympischen Spiele ausgewählt werden.

Hier sind die nominierten Spieler:

Tor:
Andreas Wolff (KS Vive Kielce)
David Späth (Rhein-Neckar Löwen)
Joel Birlehm (Rhein-Neckar Löwen)

Linksaußen:
Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rune Dahmke (THW Kiel)

Rechtsaußen:
Christoph Steinert (HC Erlangen)
Tim Hornke (SC Magdeburg)

Kreis:
Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt)
Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf)
Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum Mitte:
Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen)
Luca Witzke (SC DHfK Leipzig)
Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf)

Rückraum links:
Julian Köster (VfL Gummersbach)
Marko Grgic (ThSV Eisenach)

Rückraum rechts:
Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Franz Semper (SC DHfK Leipzig)

Die deutsche Nationalmannschaft wird während der Vorbereitung drei Länderspiele bestreiten: gegen Frankreich am 13. Juli in Dortmund, sowie gegen Ungarn und Japan am 19. und 21. Juli in Stuttgart.

Der endgültige Kader für die Olympischen Spiele wird am 8. Juli festgelegt, wobei nur noch Verletzungen Änderungen nach diesem Datum ermöglichen. Während der Olympischen Turniere sind nur drei Wechseloptionen für die 14+3-Formation erlaubt.

Im olympischen Turnier treffen die deutschen Handballerinnen zuerst auf Südkorea am 25. Juli, während die deutschen Handballer ihre Auftaktpartie gegen Schweden am 27. Juli bestreiten werden. Die besten vier Teams jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Viertelfinals, die ab dem 6. August in Lille stattfinden.




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