Regenbogenschule in Hemer wird erweitert

Auch unabhängig vom Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz ab dem Jahr 2026 hat die Regenbogenschule in Hemer zu wenig Platz. -© Alexander Bange / Märkischer Kreis

Märkischer Kreis / Hemer. (RST / PMK) Die Regenbogenschule in Hemer, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache, wird um 160 Quadratmeter erweitert, um den wachsenden Platzbedarf zu decken.

Der Ausbau des Dachgeschosses, der im Sommer 2025 beginnen soll und etwa ein Jahr dauert, soll insbesondere mehr Flexibilität durch zusätzliche Räume schaffen, die für verschiedene Arbeits- und Sozialformen, Entspannungsphasen sowie Bewegung und Ruhe genutzt werden können. Ziel ist es, rechtzeitig auf den Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz (Offener Ganztag) ab 2026 zu reagieren und so genügend Kapazitäten für die Ganztagsbetreuung anzubieten.

Das Projekt, das von Manfred Fischer, dem Leiter des Gebäudemanagements des Märkischen Kreises, vorgestellt wurde, sieht vor, das Dachgeschoss der Schule auszubauen. Dabei wird das Dach samt der Photovoltaikanlage zunächst abgebaut und anschließend wieder neu aufgebaut. Die geplanten multifunktionalen Räume sollen den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.

Der Ausbau, der rund 1,4 Millionen Euro kosten soll, wird zu 85 Prozent, maximal jedoch mit 843.000 Euro, vom Land NRW gefördert. Die Regenbogenschule wird von rund 160 Kindern mit Unterstützungsbedarf im Bereich der Sprachentwicklung aus Menden, Hemer, Balve und Iserlohn besucht und beschäftigt 20 Lehrkräfte sowie weitere pädagogische Mitarbeiter.



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