Bochum kaum noch zu retten – Remis gegen Union verschärft Abstiegssorgen dramatisch

Choreo VfL Bochum – © Sportfoto-Sale (MK)

Bochum. (MK) Es hat nicht gereicht! Der VfL Bochum 1848 ist gegen Union Berlin nicht über ein 1:1 Unentschieden hinausgekommen.

Bochum kam gut ins Spiel, verkrampfte aber nach dem glücklichen Berliner Führungstreffer durch Hollerbach (17.) Beros im Nachschuss verwandelter Elfmeter hauchte den Bochumern neues Selbstvertrauen ein. Der Pfosten und ein starker Rönnow im Berliner Kasten verhinderten aber den zweiten VfL-Treffer.

Der Punkt hilft dem VfL im Abstiegskampf wenig. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt drei Spieltage vor Saisonende nun vier Punkte plus das schlechtere Torverhältnis.

Am kommenden Freitag muss Bochum in Heidenheim antreten. Es ist die wohl allerletzte Chance doch noch auf den Relegationsplatz zu klettern. Realistisch gesehen ist das aber nur noch mit einem kleinen Fußballwunder zu packen.

VfL Bochum 1848: Horn – Oermann (80. Passlack), Medić, Bernardo – Gamboa (46. Masouras), Krauß, Bero, Wittek – Broschinski (61. Holtmann), Hofmann (61. De Wit), Boadu
1. FC Union Berlin: Rönnow – Trimmel, Doekhi, Querfeld, Leite (64. Vogt), Rothe – Schäfer (90.+5 Preu), Khedira, Haberer (84. Benes) – Hollerbach (84. Skarke), Ilic (90.+5 Ljubicic)

Zuschauer: 26.000

Tore: 0:1 Hollerbach (17.), 1:1 Bero (68.)

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Dieter Hecking, Cheftrainer VfL Bochum 1848: „Wir sind gut reingekommen in das Spiel, haben gleich zwei, drei Eckbälle herausgeholt. Die Stimmung war da, wir waren präsent und dann wirst du wieder durch ein Tor zurückgeworfen, das so in der Form nur dann fällt, wenn du am Ende der Tabelle stehst. Nach dem 0:1 haben wir ein bisschen gebraucht, zurückzukommen. Dann haben wir eine sehr gute Chance durch Jakov Medic, die auf der Linie geklärt wird. Weil Union defensiv sehr stabil steht, wollten wir mit zwei beweglichen Stürmern agieren. Das ist leider nur zum Teil aufgegangen. In der zweiten Halbzeit hatte Union die erste Chance, danach waren wir aber sehr gut im Spiel. Nach dem Pfostenschuss kam leider die lange Spielunterbrechung, die uns in dem Moment nicht gutgetan hat, weil wir richtig Schwung aufgenommen hatten. Gute Besserung an dieser Stelle an Diogo Leite! Nach dem Elfmeter hoffst du natürlich, dass du es komplett drehst. Aber es war klar, dass wir es ohne Philipp Hofmann vorne drin nicht mit langen Bällen schaffen würden. Da hätte ich mir gewünscht, dass wir in ein schnelleres Passspiel und über die Außen kommen. In dieser Phase war die Qualität der Hereingaben aber nicht gut. Trotzdem haben wir die Chance von Dani De Wit aufs 2:1, wo der Torwart sehr gut hält. Jetzt sitzen wir hier mit einem 1:1 und die Situation ist, wie sie ist. Wir werden uns jetzt auf Heidenheim konzentrieren und ich bin davon überzeugt, dass wir da gewinnen können.“




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