Bochum vor dem Endspiel in Heidenheim – Kooperation mit Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der RUB

VfL-Cheftrainer Dieter Hecking – © Sportfoto-Sale (MK)

Bochum. (MK) Der VfL Bochum 1848 tritt am Freitagabend, 2. Mai, beim 1. FC Heidenheim an.

Anstoß ist bei Flutlicht um 20:30 Uhr. VfL-Cheftrainer Dieter Hecking äußerte sich auf der Pressekonferenz zur bevorstehenden Aufgabe.



VfL startet Kooperation mit Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der RUB

Bochum. (PM VfL) Die Förderung der psychischen Gesundheit ist ein wichtiger Pfeiler des VfL Bochum 1848. Um diese weiter auszubauen und gleichzeitig das gesamte Umfeld von jungen Talenten für das Thema zu sensibilisieren, hat der VfL mit dem Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ab sofort einen vertrauensvollen Partner an seiner Seite. Im Vordergrund der Kooperation steht die Förderung und Aufrechterhaltung einer mental gesunden Entwicklung im Kontext des (Nachwuchs-) Leistungsfußballs.

„Dass wir jetzt offiziell eine Kooperation mit dem FBZ der Ruhr-Universität Bochum haben, freut mich sehr. In der Sportpsychologie ist neben der Leistungsoptimierung auch die mentale Gesundheit der Spielerinnen und Spieler besonders wichtig“, erklärt Dr. Annika Hof zum Berge, Teamleitung Sportpsychologie Talentwerk und Fußball der Frauen. „Mit dem FBZ haben wir einen tollen Partner, der viel Expertise in diesem Bereich mitbringt. So haben wir eine direkte Anlaufstelle, können aber auch präventiv arbeiten.“ Dabei gehe es unter anderem darum, das Umfeld der Spielerinnen und Spieler, zum Beispiel Eltern oder Mitarbeitende, mit einzubeziehen, damit sie ihnen die geeignete Unterstützung bieten können, um so die mentale Gesundheit zu stärken.

Bereits vor dem Start der Kooperation, die seitens des VfL hauptverantwortlich von Dr. Annika Hof zum Berge und seitens des FBZ von Dr. Karen Krause, geschäftsführende Leitung der Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche des FBZ der RUB, betreut wird, hat der Verein Maßnahmen im Bereich psychischer Gesundheit unternommen. Dazu zählt die Unterstützung der Nachwuchsspielerinnen und -spieler sowie deren Trainerinnen und Trainer in ihrer täglichen Arbeit. Darüber hinaus stand die bestmögliche Förderung der Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit der jungen Talente im Fokus ebenso wie teambildende Maßnahmen im Grundlagenbereich der fußballerischen Ausbildung.

„Ich freue mich, dass das FBZ mit dem VfL als Profiverein so einen starken Partner an seiner Seite hat und wir unsere Kooperation, die wir bereits letztes Jahr begonnen haben, verstetigen und offiziell auf den Weg bringen“, freut sich Dr. Karen Krause. „Unsere Institutionen verbindet viel: So wissen wir beide um die große Bedeutung mentaler Gesundheit und dass sie von klein auf mitbeachtet werden muss. So handhabt es der VfL bereits bei seiner Talentförderung.“ Die Zusammenarbeit betreffe aber nicht nur das FBZ und den VfL, sondern auch das DZPG (Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit), das einen Standort in Bochum hat, aber auch bundesweit operiert. „Dadurch können wir den Ansatz des VfL bundesweit in die Versorgung tragen.“

Die Stärkung mentaler Gesundheit und die Prävention vor der Entwicklung psychischer Erkrankungen stellt die Schnittstelle der Zusammenarbeit dar. Ziel ist es, im Umfeld der Spielerinnen und Spieler das Wissen über psychische Erkrankungen zu vermitteln und gleichzeitig den Abbau von Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen zu fördern. Grundlage dafür ist die regelmäßige Durchführung gemeinsamer Workshops und Informationsveranstaltungen für Mitarbeitende des Vereins, Eltern sowie Spielerinnen und Spieler.

„Das Thema mentale Gesundheit wird immer wichtiger und die Ruhr-Universität ist sehr stolz, dass es das FBZ schon seit 2012 gibt. Im FBZ vereinen wir Forschung, Lehre und Praxis unter einem Dach und in unserer Hochschulambulanz in der Bochumer Innenstadt werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Problemen kompetent und auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse behandelt. Das FBZ ist ein absoluter Leuchtturm der RUB“, erklärt Dr. Christina Reinhardt, Präsidiumsmitglied des VfL Bochum 1848 und Kanzlerin der Ruhr-Universität Bochum. „Daher finde ich es großartig, dass der VfL, der das Thema mentale Gesundheit bereits in seine Arbeit im Talentwerk und beim Fußball der Frauen einbezieht, auf diese Expertise zurückgreift.“

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