Fischtown eine Nummer zu groß für die Iserlohn Roosters – Heute wartet das nächste schwere Spiel in München

Andreas Jenike und Robin Norell – – © Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters haben am fünften Spieltag in der Penny DEL ihr Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:5 klar verloren.

Die Norddeutschen waren unter dem Strich in allen Belangen besser. Stärker in den Zweikämpfen, ausgestattet mit mehr Kreativität und deutlich mehr platzierten Schüssen, legten sie mit ihren Qualitäten über sechzig Minuten konsequent den Grundstein zum Auswärtssieg.

Ross Mauermann mit 1A Hattrick

Bremerhaven erwies sich von Beginn an als der erwartet zähe Gegner. Früh störten die Gäste Iserlohn im Spielaufbau. Wejse scheiterte mit der ersten guten Gelegenheit (3.) an Iserlohns Torhüter Jenike, nachdem dieser zuvor die Scheibe prallen ließ. Byströms Strafe überstanden die Norddeutschen, trotz guter Gelegenheiten der Roosters durch Fischbuch und Thomas. Wieder vollzählig schlugen die Gäste in Person von Ross Mauermann erstmals zu. Sein Schuss sprang vor Jenike noch einmal auf und zum 0:1 ins Tor. Aufgelegt hatte Neuzugang Hirose. Iserlohns Antwort kam keine zwei Minuten später: Fischbuch setzte sich sehenswert auf dem linken Flügel durch und Cornel vollstreckte zum 1:1 Ausgleich. Nur 127 Sekunden später jubelten erneut die Norddeutschen: Mauermann zum Zweiten wurde klug von Miele angespielt und verwertete relativ unbedrängt vor Jenike zum 1:2 (10.). Ugbekile (11.) und Boland (12.) prüften auf der Gegenseite Gudlevskis im Tor der Pinguins. 55 Sekunden vor der ersten Pause war Jenike im Iserlohner Kasten die Sicht genommen und Bremerhaven traf ins lange Eck zum 1:3 Pausenstand. Torschütze, wie könnte es anders sein: Ross Mauermann. Für ihn war es der zweite Hattrick in seiner DEL-Karriere!

Bremerhaven gelingt schon im zweiten Drittel die Vorentscheidung

Die erste Chance im zweiten Drittel erspielten sich die Roosters durch einen schnell vorgetragenen Konter über Thomas, der den mitgelaufenen Boland bediente, der aber wiederum VOR „Bremerhavens Stadtmauer“ Gudlevskis verzog. Iserlohn kämpfte um den Anschluss, aber Bremerhaven ließ gleichzeitig auch geschickt Scheibe und Gegner laufen. Robust ging es vermehrt in den Zweikämpfen zu, so kassierten Lassen und Bruggisser je zwei Strafminuten (28.), nachdem es vor Jenikes Tor etwas zu undiszipliniert zur Sache ging. Thomas (30.) verpasste noch den zweiten IEC-Treffer. Effektiv kurz darauf die Gäste: Abt traf mit einem sich senkenden Sonntagsschuss (31.) von der blauen Linie zum 1:4. Das Powerbreak kam für die Roosters danach eigentlich gerade recht. Bremerhaven aber spulte sein Programm wie ein Uhrwerk weiter ab. Konter über Görtz, der für Miele ablegte, Schuss und schon stand es 1:5 (36.). Salsten (37.) konnte aus spitzem Winkel Gudlevskis auch nicht überlisten. So ging es mit einer klaren 5:1 Führung für Fischtown in die zweite Pause. Eine Führung, die sich übrigens auch in fast allen Statistiken (Passquote, Zweikampfquote, Schüsse) widerspiegelte.

Seestädter halten auch im letzten Drittel die Zügel fest in der Hand

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Fischtown behielt die Kontrolle im Spiel, setzte immer wieder mit guten Schüssen Nadelstiche auf den Kasten von Jenike. Das Fell der Roosters war längst verteilt. Geigers Strafe nach Bandencheck (55.) blieb für Iserlohn ohne Folgen. Torlos endete das Schlussdrittel und damit gingen drei hochverdiente Punkte mit auf die Heimfahrt nach Bremerhaven

So geht es am Sonntag weiter

Am Sonntag geht es für beide Teams weiter: Die Iserlohn Roosters müssen sich beim EHC Red Bull München beweisen. Bremerhaven empfängt Ingolstadt.
In der Tabelle rangieren die Iserlohner auf Platz 11, Fischtown auf Rang drei.

Statistik

Tore: 0:1 (06:49) Mauermann (Hirose/Bruggisser), 1:1 (08:26) Cornel (Fischbuch/Borzecki), 1:2 (09:53) Mauermann (Miele/Görtz), 1:3 (19:05) Mauermann (Görtz/Miele), 1:4 (30:36) Abt (Jeglic/Urbas)1:5 (35:12) Miele (Görtz)
Schiedsrichter: Schadewaldt, Todam (Giesen, Ponomarjow)
Strafen: je 4
Zuschauer: 4.359

Iserlohn: Jenike – Ugbekile, Wood; Huss, Norell; Lassen, Erkamps; Alberg – Napravnik, Boland, Thomas; Borzecki, Cornel, Fischbuch; Salsten, Neumann, Törnqvist; Saffran, Geiger, Farkas
Bremerhaven: Gudlevskis – Byström, Eminger; Abt, Bruggisser; Rausch, Jensen; Hirose – Urbas, Jeglic, Verlic; Mauermann, Miele, Görtz; Roßmy, Friesen, Krämmer; Kinder, Wejse, Herrmann

Alle Tore und Stimmen zum Spiel



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