
Winterberg. (pst) Es waren lettische Festspiele beim Europacup im Skeleton mit integrierter Europameisterschaft der Junioren und Junioren U23 in der Winterberger VELTINS-EisArena.
In fünf von sechs Wertungen waren Letten ganz oben auf dem Treppchen. Vor allem Marta Andzane drückte bei den Frauen dem Rennen ihren Stempel auf. Mit jeweils den besten Läufen und der besten Geschwindigkeit sicherte sich die 17-Jährige den Sieg im Europacup und beiden EM-Wertungen. Die Chinesin Yuxin Liang und die US-Amerikanerin hatten als Zweite und Dritte über sechs zehntel Sekunden Rückstand.
In den EM-Wertungen war der Abstand der jeweils auf Platz zwei liegenden Österreicherin Sarah Baumgartner mit 92 Hundertstel noch größer. Bronze ging jeweils nach Deutschland an Viktoria Hansova (Juniorinnen) und Marie Angerer (U20). „Das ist sehr großartiger Tag für mich. Das ist das erste Mal, dass ich den ersten Platz geschafft habe, und ich habe heute drei erste Plätze. Das ist ein Tag, wie ich mir ihn gewünscht habe“, freute sich Andzane, die mit ihrem erfolgreichen Abschneiden in Winterberg das Ticket für die Olympischen Spiele buchte.
Bei den Männern gewann der unter neutraler Flagge gestartete Vladislav Semenov vor dem Letten Davis Valdovskis und dem Briten Jacob Salisbury. Lokalmatador Felix Seibel vom BRC Hallenberg wurde Vierter und baute seine Führung in der Europacup-Gesamtwertung vor seinen Landsmännern Stefan Röttig und Ludwig Mannhardt aus, die Achter und Zehnter wurden. Seibel sagte über das Rennen: „Ich denke, dass es besser hätte sein können. Am Start war es okay für meine Verhältnisse. In der Bahn war es ein bisschen rutschiger als in den Trainingstagen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft als heute. Mit dem vierten Platz ist aber alles in Ordnung.“
Die Juniorenwettbewerbe der Europameisterschaft entschied jeweils der Lette Valdovskis für sich. Der 19-Jährige gewann bei den Junioren vor seinem Landsmann Renars Jumikis. Bei der U23-Wertung sorgte Emils Indriksons als Dritter für ein rein lettisches Podium. Bei der U20 lautete die Reihenfolge Valdovskis vor Indriksons und dem Ukrainer Vladyslav Klymenko. Der Deutsche Niklas Brandtner verpasste hier das Podium um 14 Hundertstel.
! NEU ! Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer haben den WhatsApp-Kanal von Regional-Stimme.de abonniert. Melde dich jetzt an und erhalte regelmäßig aktuelle Nachrichten!
Regional-Stimme · Das gemeinsame Portal von Iserlohner-Nachrichten und Sport-Stimme Lokales, Regionales und Sport aus Iserlohn, dem Märkischen Kreis und NRW
