
Hagen. (PM Phoenix) Der Tabellenführer empfängt die Mannschaft mit der aktuell längsten Niederlagenserie.
Auf dem Papier mag die Favoritenrolle dadurch klar vergeben sein, doch die Historie belegt eindrucksvoll, dass Partien zwischen Phoenix und Tübingen unabhängig von der Ausgangslage eine knifflige Angelegenheit sind. Entsprechend gehen die „Feuervögel“ bestens gewarnt ins Spiel gegen die Schwaben, bei dem der jüngst verpflichtete Ryan Schwieger sein Debüt für Hagen feiern wird.
Samstag, 31.01.2026
19:00 Uhr
Mit dem 104:78 im Hinspiel beendete Phoenix nicht nur die Hinrunde mit einem Erfolg, sondern setzte sich nach fast zehn Jahren – um genau zu sein: nach 3.556 Tagen – endlich wieder einmal im Tigerkäfig durch. Dies allein ist ein kleiner Fingerzeig darauf, wie schwer die Volmestädter sich seit jeher gegen Tübingen tun. Von bislang 28 absolvierten Begegnungen konnte Hagen nur deren neun für sich entscheiden.
In der laufenden Saison durchschreiten die Mannen von Tigers-Headcoach Henrik Sonko eine sportliche Talsohle. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie befindet Tübingen sich aktuell auf dem 13. Tabellenplatz (Bilanz: 7-12). Dabei stellen die Schwaben in gewisser Weise eine statistische Anomalie dar. Mit einer hervorragenden Assists-Turnover Ratio von 1,6 – lies: auf 1,6 Korbvorlagen kommt lediglich ein Ballverlust – weisen die Gäste nach Phoenix (1,7) den zweitbesten Wert der Liga vor.
Mit Miles Tention (8,8 Punkte, 3,9 Assists), Kaya Bayram (5,7 Punkte, 3,9 Assists) und Larry Thomas (2,3 Punkte, 3,7 Assists) befinden sich zahlreiche Akteure im Tigers-Aufgebot, die eine Partie mit ihrer Spielübersicht beeinflussen können. Davon profitiert in erster Linie das Forward-Tandem um Melki Moreaux (12,4 Punkte, 5,8 Rebounds) und Bernard Pelote III (15,5 Punkte, 4,8 Rebounds), welches durch seine Variabilität zu glänzen weiß.
Stimmen
Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Die Erinnerungen an das Hinspiel sind noch sehr frisch, was uns in der Vorbereitung ein Stück weit hilft. Gleichzeitig wissen wir, mit wie viel Energie gegnerische Teams in die Ischelandhalle kommen. Wir müssen bereit sein, dem mit Physis und eigener defensiver Intensität gegenüber zu treten. Tübingen wird für uns ein mentaler Stresstest, da sie sehr kontrolliert agieren und sich wenig Fehler leisten – hier wird in der Verteidigung vor allem unsere Geduld gefragt sein.“
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