TUSEM erkämpft sich Heimsieg zum Start in die Rückrunde

TUSEM Essen schwört sich ein – © Sportfoto-Sale (MK)

Essen. (PM TUSEM) Der TUSEM Essen ist mit einem Sieg in die Rückrunde der 2. Handball-Bundesliga gestartet.

Gegen die Eulen Ludwigshafen setzte sich die Mannschaft von Trainer Kenji Hövels nach einem intensiven Duell mit 30:29 (12:14) durch und steht damit auf dem 15. Tabellenplatz.

Endlich wieder Heimspiel in der Sporthalle „Am Hallo“. Das dachten sich die 2377 Zuschauer in der nahezu ausverkauften Halle – und das Kommen sollte sich lohnen. Denn die Fans sahen von Beginn an ein umkämpftes Duell auf der Platte. Nachdem die Eulen das Hinspiel noch mit 32:26 für sich entscheiden konnten, wollten die Essener sich dieses Mal nicht so einfach geschlagen geben.

Von Beginn an verteidigten die Hausherren leidenschaftlich, hatten aber noch ihre Probleme im Angriffsspiel. Hier und da fehlte es an Präzision, zudem war Eulen-Torwart Mats Grupe oft zur Stelle und wehrte einige Abschlüsse ab. So hatten die Gäste im ersten Durchgang immer leicht die Nase vorn und wollten ihre Führung natürlich nicht abgeben. Aber der TUSEM steigerte sich auch im Angriff und blieb dran. Nachdem die Eulen beim Stand von 11:14 (28.) davonzueilen drohten, verhinderte Torhüter Finn Knaack Schlimmeres und so konnte der TUSEM immerhin auf 12:14 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel brachte das Team von Trainer Kenji Hövels noch mehr Energie auf die Platte. Die Eulen hatten damit sichtlich Probleme, vor allem in de Abwehr. Immer wieder bracht der TUSEM durch, egal ob Kapitän Max Neuhaus oder Felix Göttler (Foto). Vor allem aber Alexander Schoss marschierte voran und biss sich ein ums andere Mal durch die Deckung der Gäste. Der Rückraumspieler war kaum zu stoppen und scheute keinen noch so harten Zweikampf. Mit insgesamt sieben Treffern sollte Schoss großen Anteil am Erfolg haben.

Gestützt wurde das Vorhaben von einer gut arbeitenden Defensive. Zwar war René Zobel immer wieder ein Unruheherd und mit seinen präzisen Würfen erfolgreich, doch der TUSEM packte beherzt zu. So gab es nur selten ein Durchkommen, weshalb es die Essener schafften das Spiel auf ihre Seite zu ziehen.

Sie behielten in der Schlussphase die Nerven und eilten mit den Fans im Rücken von Minute zu Minute zum ersten Heimsieg im neuen Kalenderjahr. Es blieb zwar spannend, weil sich die Eulen nicht so leicht geschlagen geben wollten, doch am Ende brachte der TUSEM diesen Erfolg über die Zeit und heimste sich zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein.

„Ich bin total leer. Ich finde, dass wir über die gesamte Spielzeit gesehen die bessere Mannschaft waren. Wir machen es uns selber schwer mit Fehlwürfen und technischen Fehlern. In der zweiten Halbzeit kommt Zobel gut ins Spiel. Aber wir haben vorne überragend gespielt und das Spiel gezogen. Auch wenn es dreckig war. Wir haben ein Spiel gewonnen, aber noch nichts erreicht. Die Momentaufnahme genießen wir, aber ab Montag heißt es: volle Kraft voraus für die nächste Aufgabe“, sagte Alexander Schoss nach dem Sieg.

Sein Trainer Kenji Hövels war ebenfalls zufrieden: „Es war intensiv. In der ersten Halbzeit machen wir gar nicht so ein gutes Spiel. Aber in der zweiten Halbzeit machen wir es sehr gut und haben eine überragende Effektivität. In der Abwehr haben wir vieles gut verteidigt, aber am Ende doch immer noch ein Tor bekommen. Deswegen tue ich mich so ein bisschen schwer in der Bewertung. Aber dadurch, dass wir in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft war, kann ich mich sehr über den Sieg freuen.“

Für den TUSEM geht es nun mit einem Auswärtsspiel weiter. Am 14. Februar geht es gegen den TV Hüttenberg, Anwurf im Sportzentrum Hüttenberg ist um 18 Uhr.

TUSEM Essen – Eulen Ludwigshafen 30:29 (12:14).
TUSEM: Knaack, Plaue; Becker, Mart (1/1), Göttler (6), Willner (3), Wolfram, Reimer, Eißing (2), Wolf, Clarius, Neuhaus (3), Kostuj (2), Mast, Werschkull (4), Schoss (7).
Eulen: Grupe, Urbic; Stüber (3), Menges (1), Schaller (4/4), Ilic (1), Eisel (2), Zobel (7), Hein, Falk (1), Schwarzer (1), Röller (3), Straub (1), Schmitt (3), De Hooge, Leun (2).
Siebenmeter: 1/3 – 4/4.
Strafminuten: 6 – 6.
Schiedsrichter: Fedtke/Wienrich (Berlin).
Zuschauer: 2377.
Foto: Dennis Ewert.

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