VfL Gummersbach verlängert Vertrag mit Co-Trainer Miranda / Dienstag Top-Spiel gegen Flensburg

Goncalo Miranda, Co-Trainer des VfL – VfL Gummersbach Team 25/26 – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VfL) Der VfL Gummersbach setzt auch in Zukunft im Trainerteam des VfL Gummersbach auf Gonçalo Miranda.

Die Oberbergischen verlängerten den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Co-Trainer der Bundesligamannschaft um drei weitere Jahre bis 2029. „Ich freue mich sehr, dass Gonçalo den Weg mit uns weitergeht. Wir reden häufig vom Team hinter dem Team und dass viele Menschen dazugehören, sportliche Erfolge wie die Entwicklung von Nationalspielern zu erzielen. Gonçalo ist ein ganz wichtiger Teil davon und hat maßgeblich zu unserem sportlichen Aufschwung in den vergangenen Jahren beigetragen“, erklärt VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler. „Ich könnte nicht glücklicher sein, dass Gonçalo bleibt“, pflichtet ihm VfL-Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson bei: „Er ist nicht nur ein überragender Trainer, sondern hilft in allen Bereichen des Vereins, egal ob in der Akademie oder bei uns. Er ist sehr wichtig für den Verein und für mich persönlich auch eine sehr wichtige Bezugsperson in Sachen Planung und Ausbildung für alle Spieler. Es macht mich sehr glücklich auch in Zukunft mit ihm zusammenzuarbeiten und dass er uns weiterhin auf dem Weg begleitet, auf dem wir uns befinden.“

Miranda kam zur Saison 2021/22 nach Gummersbach und übernahm zunächst die Position des U23-Trainers. Als solcher war der EHF-Mastercoach maßgeblich für die Entwicklung vieler junger Spieler verantwortlich und leitete die U23 erfolgreich in der 3. Liga. Im Sommer 2024 wurde der 32-Jährige mit der Aufgabe des Co-Trainers der Bundesligamannschaft betraut. „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung“, äußert sich Miranda selbst: „Gummersbach und der VfL sind schon jetzt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg zu etwas Großem sind und fühle mich geehrt und demütig, Teil dieses Projekts sein zu dürfen.“

Kracherauftakt mit 13 Medaillengewinnern – Gummersbach empfängt am Dienstag Flensburg

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 trifft der VfL Gummersbach am Dienstag, den 10. Februar, um 20 Uhr in der SCHWALBE arena auf die SG Flensburg-Handewitt. Anlässlich des 20. Spieltags stehen sich die beiden Teams mit den meisten Medaillengewinnern der gerade absolvierten Europameisterschaft gegenüber. Während Flensburg neben sechs dänischen Gold- auch zwei deutsche Silbermedaillengewinner vorzuweisen hat, kommen die Gummersbacher auf vier deutsche Silber- und einen kroatischen Bronzemedaillengewinner und damit insgesamt auf fünf Mal Edelmetall. „Das erste Spiel nach einem Großturnier und der Winterpause ist natürlich immer komisch, weil man so lange aus dem Rhythmus raus war und kein Gefühl für die aktuelle Form hat. Aber wir wollen wieder gut einsteigen, mit Energie ins erste Spiel kommen und freuen uns vor allem in eigener Halle vor unseren Fans zu spielen“, erklärt VfL-Rückraumspieler Kay Smits.

In der Hinrunde bestätigte die SG Flensburg-Handewitt in der DAIKIN HBL ihre Rolle als einer der heißesten Anwärter um die Deutsche Meisterschaft und platzierte sich hinter dem Topfavoriten SC Magdeburg mit 14 Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen auf Platz zwei der Tabelle. „Flensburg ist natürlich eine Top-Mannschaft und steht zurecht dort oben. Sie haben mit Simon Pytlick und Marko Grgić zwei Spieler, die das Angriffsspiel gut steuern und effektiv gestalten. Beide Torhüter ergänzen sich gut und Johannes Golla ist sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr wichtig“, analysiert Smits, der selbst von 2023 bis 2025 für die SG auflief, den kommenden Gegner, der eine seiner drei Punkteteilungen vor heimischer Kulisse am 29. November gegen den VfL hinnehmen musste. „Das Spiel ist gefühlt schon lange her, aber es gibt uns das Vertrauen, dass wir gegen Flensburg auch gewinnen können, gerade zu Hause. Deshalb schauen wir uns natürlich auch etwas von unserem eigenen Spiel gegen Flensburg ab. Daraus können wir viel lernen“, so der Niederländer. Nach einer in der ersten Halbzeit souverän geführten Partie der SG, in der die Gummersbacher Deckung nur wenig Zugriff fand, drehten die Oberbergischen im zweiten Durchgang auf und erkämpften sich schlussendlich ein 37:37-Remis. Für die Flensburger folgten daraufhin im Dezember eine knappe Niederlage beim TBV Lemgo Lippe, ehe es mit einer Serie von vier Siegen, unter anderem gegen die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen in die Winterpause ging.
Für den VfL Gummersbach, der nach einem durchwachsenen Endspurt im Dezember auf Rang sechs der Tabelle überwinterte, gilt es gegen die favorisierten Flensburger analog zum Hinspiel mit ihrer Abwehrstärke dagegenzuhalten und den zusätzlichen Heimvorteil in der SCHWALBE arena zu nutzen. „Wir haben die Winterpause als Mannschaft gut genutzt. Natürlich waren viele unserer Spieler auch lange bei der EM und waren dort erfolgreich,

aber wir freuen uns jetzt wieder komplett zu sein und mit allen arbeiten zu können“, erklärt Smits: „Für mich persönlich ist es immer etwas Besonderes, gegen einen Ex-Verein zu spielen – aber natürlich wollen wir Flensburg zu Hause schlagen.

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