Gummersbacher weiten Siegesserie gegen MT Melsungen aus – Neue Mitglieder im Wirtschaftsrat

Gudjon Valur Sigurdsson – VfL Gummersbach Saison 25/26 – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VfL) Der VfL Gummersbach ist im Jahr 2026 nicht zu stoppen.

Am Freitagabend gewannen die Oberbergischen auch ihr fünftes Pflichtspiel seit dem Restart in die DAIKIN HBL nach der Winterpause. In der Rothenbach-Halle in Kassel sicherte sich das Team von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson gegen die MT Melsungen einen 31:24 (14:10)-Erfolg. Insbesondere ein 7:0-Lauf in der ersten Halbzeit ebnete den Weg zum 16. Saisonsieg der Oberbergischen. Auch wenn die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal gleichzogen, hatte der VfL stets die passende Antwort parat und fuhr ungefährdet zwei Punkte ein. Mit nun sieben Siegen in Serie klettern die Blau-Weißen in der Tabelle mit 35:13 Punkten auf Position vier.

Nach einem guten Start und einer 2:0-Führung durch Julian Köster und Mathis Häseler (3. Minute) agierten die Gummersbacher zunächst zurückhaltend. Drei Gegentore in Serie führten zum ersten Rückstand (2:3, 7. Minute). Nach zehn Minuten lagen die Oberbergischen mit 3:5 zurück, ehe sich das Spiel komplett drehte. Über die Defensive um Keeper Dominik Kuzmanović fanden die Blau-Weißen besseren Zugriff auf die Partie. Die Gastgeber blieben fast 13 Minuten ohne Treffer, während der VfL sieben Tore erzielte und sich bis zur 22. Minute auf 10:5 absetzte.

Fortan dominierten die Gummersbacher das Geschehen und agierten mit ihrem gewohnten Selbstverständnis. Eine weitere Parade von Kuzmanović leitete einen Konter ein, den Häseler in der 25. Minute zum 12:7 abschloss. Die folgenden Minuten gehörten jedoch den Gastgebern, die einige Unaufmerksamkeiten der Gäste nutzten und den Abstand in der 28. Minute auf zwei Tore verkürzten (12:10). Dank eines Schlussspurts ging das Sigurdsson-Team schließlich mit einer 14:10-Führung in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheiterte der VfL im Angriff zunehmend an MT-Keeper Kristóf Palasics, der seiner Mannschaft Stabilität verlieh. Die Oberbergischen blieben bis zur 37. Minute ohne Treffer, sodass Melsungen in der 36. Minute zum 14:14 ausgleichen konnte. Die Antwort der Gummersbacher folgte jedoch prompt. Ein 3:0-Lauf durch Häseler, Köster und Miro Schluroff brachte den VfL wieder auf 17:14 in Front (40. Minute). In der Folge bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 46. Minute auf 22:17 aus und übernahmen wieder das Kommando auf der Platte.
In der Schlussphase bewahrten die Oberbergischen die Ruhe, vor allem Schluroff blieb treffsicher und erzielte unter anderem in der 51. Minute das 26:20. Der VfL zeigte konsequentes Durchsetzungsvermögen und ließ nichts mehr anbrennen. So erhöhte Köster in der 52. Minute auf 28:21 und Häseler traf in der 57. Minute ins leere Tor zum 29:23. Den Schlusspunkt setzte Kristjan Horžen wenige Sekunden vor dem Abpfiff zum 31:24-Endstand.

Sein nächstes Heimspiel bestreitet der VfL Gummersbach am Samstag, den 28. März, um 20 Uhr in der SCHWALBE arena gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Tickets für die Partie können nach Verfügbarkeit unter vfl-gummersbach.de/tickets/ erworben werden.

VfL Gummersbach und PUMA starten neue Ära – CEO Arthur Hoeld erweitert Wirtschaftsrat

Ignacio Biosca und Gudjon Valur Sigurdsson – © Matthaeus VfL Gummersbach

Der VfL Gummersbach stellt die nächsten Weichen für seine Zukunft und setzt dabei ein deutliches Zeichen: Ab der kommenden Saison wird das globale Sportunternehmen PUMA offizieller Ausrüster des Traditionsvereins. Gleichzeitig tritt Arthur Hoeld, CEO von PUMA, dem Wirtschaftsrat des VfL Gummersbach bei und wird dort seine internationale Erfahrung und sein Netzwerk einbringen.

Der langfristige Vertrag mit dem Unternehmen aus Herzogenaurach ist der umfassendste Ausstattungsdeal in der Vereinsgeschichte. Er umfasst neben dem gesamten Merchandising sämtliche Bereiche des Bundesligateams der kompletten Handballakademie bis hin zur Ausstattung des Verwaltungsbereichs. „Ich versuche Superlative zu vermeiden, aber diese Partnerschaft ist ein echter Meilenstein für den VfL Gummersbach und kann wirklich zu einem Gamechanger werden“, erklärt Geschäftsführer Christoph Schindler: „Mit PUMA gewinnen wir nicht nur einen Ausrüster, sondern einen globalen Partner, der unsere Vision teilt: den VfL Gummersbach und den Handball noch attraktiver zu machen und dabei auch neue Wege zu gehen. Gemeinsam wollen wir den Verein weiterentwickeln, neue Zielgruppen erreichen und eine starke Community rund um den VfL aufbauen.“

Dabei geht es bewusst um weit mehr als nur Trikots auf dem Spielfeld. „Handball ist weit mehr als Sport. Wir wollen den VfL nicht nur sportlich, sondern auch als Marke, Lifestyle und kulturelle Bewegung weiterentwickeln“, so Schindler. „Ein Ausrüster ist heute weit mehr als der Hersteller der Spielkleidung. PUMA bringt internationale Strahlkraft im Sport und im Lifestylebereich – genau der ideale Partner, um unsere Marke weiter aufzubauen.“

Die Partnerschaft knüpft zugleich an eine gemeinsame Vergangenheit an. Bereits in der Saison 2010/11 lief der VfL Gummersbach in Trikots von PUMA auf – in jener Spielzeit, in der der Verein zuletzt einen europäischen Titel gewann. „Als ich damals als Spieler nach Gummersbach wechselte, war PUMA unser Ausrüster. Mein erstes VfL-Trikot war ein PUMA-Trikot“, erinnert sich Schindler. „Umso schöner ist es für mich, dass unsere Mannschaft künftig wieder in PUMA-Trikots auflaufen wird.“

Auch für Arthur Hoeld besitzt die Zusammenarbeit eine besondere Bedeutung: „Der VfL Gummersbach ist einer der großen Namen im europäischen Handball. PUMA und der VfL stehen beide für Tradition, Geschichte und sportlichen Erfolg. Genau deshalb passt diese Partnerschaft so gut zusammen.“ Gleichzeitig sieht Hoeld die Chance, den Handballsport gemeinsam weiterzuentwickeln: „Handball ist eine olympische Kernsportart mit enormem Potenzial. Gleichzeitig ist PUMA eine der wenigen globalen Multisport-Marken. Gemeinsam können wir mehr machen als ‚Business as usual‘. Handball kann auch Lifestyle und Kultur sein und genau daran wollen wir gemeinsam arbeiten.“

Über die Ausrüsterpartnerschaft hinaus wird Hoeld den Verein auf strategischer Ebene begleiten. Als neues Mitglied im Wirtschaftsrat des VfL Gummersbach bringt er seine unternehmerische Perspektive und sein internationales Netzwerk ein: „Es ist eine große Ehre, Teil dieses Gremiums zu sein. Im Wirtschaftsrat kommen herausragende Persönlichkeiten zusammen, um den VfL zu unterstützen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam neue Impulse für die Zukunft des Clubs zu setzen.“ Schindler ergänzt: „Arthur und ich waren von Anfang an auf einer Wellenlänge. Er ist eine absolute Bereicherung für unseren Wirtschaftsrat. Dass der CEO von PUMA diese persönliche Rolle übernimmt, zeigt noch einmal deutlich, welchen Stellenwert der VfL Gummersbach für ihn und PUMA hat. Ich freue mich deshalb sehr auf die Zusammenarbeit.“

Mit Beginn der neuen Partnerschaft endet nach der Saison 2025/26 die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Ausrüster hummel. „Ich möchte mich ausdrücklich bei hummel für die vertrauensvolle und professionelle Partnerschaft bedanken. hummel hat uns in den vergangenen Jahren als verlässlicher Partner begleitet und die Entwicklung des VfL Gummersbach mit großem Engagement unterstützt“, betont Schindler.

SNIPES-Gründer Sven Voth wird Mitglied im Wirtschaftsrat – VfL Gummersbach startet Partnerschaft mit seiner Kreativagentur VOID

Christoph Schindler und Sven Voth – © SPONTENT

Der VfL Gummersbach erweitert sein Netzwerk um eine der prägendsten Persönlichkeiten der europäischen Marken- und Retailwelt: SNIPES-Gründer Sven Voth wird neues Mitglied im Wirtschaftsrat des Traditionsvereins.

Gleichzeitig startet der VfL eine strategische Partnerschaft mit der von Voth gegründeten Kreativagentur VOID. Damit gewinnt der Verein nicht nur einen außergewöhnlich erfolgreichen Unternehmer, sondern auch einen der einflussreichsten Community- und Markenstrategen Deutschlands.

Strategische Partnerschaft für den VfL

Für den VfL Gummersbach ist die Zusammenarbeit mit Sven Voth ein bedeutender strategischer Schritt. „Sven ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Er hat aus einem Sneakerladen in Essen einen globalen Milliardenkonzern aufgebaut und dabei eine der stärksten Community-Marken Europas geschaffen“, erklärt Christoph Schindler, Geschäftsführer des VfL Gummersbach. „Sein Netzwerk ist außergewöhnlich, seine Denkweise inspirierend und seine Erfahrung im Markenaufbau einzigartig. Genau solche Persönlichkeiten wollen wir im Wirtschaftsrat des VfL versammeln.“
Auf seine Rolle im Wirtschaftsrat blickt Voth mit Vorfreude: „Im Wirtschaftsrat des VfL sind mittlerweile viele spannende Persönlichkeiten versammelt. Ich freue mich sehr darauf, Teil dieses Netzwerks zu sein und mit meinen Erfahrungen dazu beizutragen, den VfL Gummersbach weiterzuentwickeln.“ Besonders wertvoll ist Voths Perspektive auf moderne Markenführung: „Sven hat gezeigt, wie man aus einer Marke eine echte Community entwickelt. Genau das ist auch unser Anspruch beim VfL Gummersbach.“

Vom Sneakerladen zum Milliardenunternehmen

Sven Voth gehört zu den beeindruckendsten Unternehmerpersönlichkeiten der europäischen Retail-Szene. 1998 eröffnete er in Essen einen kleinen Sneakerstore. Daraus entwickelte sich unter seiner Führung SNIPES, ein globaler Streetwear-Konzern mit rund 800 Filialen in Europa und den USA, mehr als 7.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von knapp zwei Milliarden US-Dollar.
Lange bevor Begriffe wie „Community Building“ oder „Brand Culture“ zum Standard im Marketing wurden, brachte er Hip-Hop-Kultur, DJs, Graffiti-Artists und Street-Culture direkt in seine Stores. Damit schuf er nicht nur eine Marke, sondern eine Bewegung und machte SNIPES zu einer der relevantesten Plattformen für Streetwear-Kultur weltweit. Diese
Strategie führte zu Kooperationen mit internationalen Sport- und Entertainmentgrößen sowie Partnerschaften mit Teams aus der amerikanischen Profiliga NBA und Stars wie Snoop Dogg, Jay-Z oder Basketball-Legende Michael Jordan.

Handball neu denken mit Kreativagentur VOID

Nach dem Verkauf von SNIPES an die Deichmann-Gruppe widmet sich Voth neuen unternehmerischen Projekten – darunter der Aufbau einer Kreativagentur. VOID versteht sich als strategischer Partner für Marken, die neue Wege gehen wollen. Die Agentur verbindet klare Strategien, kreative Ideen und schnelle Umsetzung mit authentischem Storytelling aus der Community sowie modernen KI-Technologien.

„Gemeinsam mit VOID wollen wir Ideen entwickeln, die Menschen wirklich erreichen“, sagt Schindler. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen für den VfL Gummersbach und für den Handball zu begeistern.“ Auch Sven Voth sieht im VfL großes Potenzial: „Ich habe mich direkt gefragt: Warum verfolge ich große Turniere der Nationalmannschaft, aber die Bundesliga nicht? Genau bei dieser Frage setzen wir an. Wir werden Dinge hinterfragen, neue Ideen ausprobieren und Formate entwickeln, die es im Handball so noch nicht gibt.“ Besonders reizvoll ist für ihn die Offenheit des Vereins: „Der VfL bringt alles mit, eine große Geschichte, enorme Glaubwürdigkeit im Handball und den Mut, Dinge anders zu machen.

Mit der Partnerschaft mit VOID und der Berufung von Sven Voth in den Wirtschaftsrat setzt der VfL Gummersbach ein klares Signal: Der Traditionsverein will seine starke Geschichte mit unternehmerischer Innovation, kreativen Ideen und neuen Perspektiven verbinden und damit die nächste Entwicklungsstufe seiner Marke erreichen.

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