Brennender Sattelzug am Stenglingser Weg

© Feuerwehr Iserlohn Pressestelle
Jonas Nolte

Iserlohn. (ots) Am späten Freitagabend um 22:29 Uhr wurde die Feuerwehr Iserlohn zu einem gemeldeten PKW-Brand in den Stenglingser Weg alarmiert.

Bereits auf Anfahrt wurde das Alarmstichwort auf „Feuer 1“ erhöht. Der Löschzug bekam die Information, dass es sich um einen brennenden Sattelzug handelt.

Schon bei Eintreffen der ersten Kräfte standen die Zugmaschine und Teile des Aufliegers auf der Brücke zum Industriegebiet im Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen mit der Brandbekämpfung und dem Eindämmen des auslaufenden Kraftstoffes.

Im weiteren Verlauf der Löschmaßnahmen kamen drei weitere Atemschutztrupps zum Einsatz. Somit konnte das Feuer von beiden Seiten eingedämmt werden. Die Löschgruppe Letmathe hatte den Wasserwerfer ihres Tanklöschfahrzeuges im Einsatz.

Ebenfalls wurde ein Schaumangriff aufgebaut, um Glutnester ablöschen zu können.
Die Werkfeuerwehr Bakelite unterstützte durch Gullisperren, um die Kanalisation vor dem auslaufenden Kraftstoff zu schützen.

Durch die starke Rauchentwicklung gab es in einem nahegelegenen Industriegebiet eine Verrauchung einer Werkshalle und zeitweise wurde die Bahnstrecke an der Lenne gesperrt.

Nach etwa 45 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Mittels Wärmebildkamera wurde der ausgebrannte LKW mehrfach auf Glutnester kontrolliert. Nach etwa 1,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken und die Einsatzstelle zur Brandwache an die Löschgruppe Oestrich übergeben. Diese konnte die Einsatzstelle gegen 02:30 Uhr verlassen. Die Firma Lobbe war mit einem Thermoflächenreiniger und einem Saugwagen im Einsatz, um die Verunreinigungen durch den Kraftstoff von der Straße zu entfernen. Durch die Kollegen der Feuerwehr Hagen wurden im Bereich Oege Ölsperren in der Lenne angebracht.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Vor Ort waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Löschgruppen Bremke, Letmathe und Oestrich, ein WLF mit dem Abrollbehälter Sonderlösch sowie zwei RTW. Außerdem unterstützten vor Ort die Werkfeuerwehr Bakelite, die Polizei mit mehreren Fahrzeugen, die Firma Lobbe, das Notfallmanagement der Deutschen Bahn, das Ordnungsamt und die untere Wasserbehörde.

Für die Dauer des Einsatzes wurde die Wache an der Dortmunder Straße durch die Löschgruppe Stadtmitte und die Drehleiter der Löschgruppe Letmathe sowie die Sondereinheit Funk und den C-Dienst besetzt.

Während der Lösch- und Reinigungsmaßnahmen war der Autobahnzubringer auf Höhe des Stenglingser Weges voll gesperrt. Die Brücke zum Industriegebiet war ebenfalls gesperrt und bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Parallel zu dem Brandeinsatz kam es zu einer Tragehilfe am Dördel. Ein Patient musste liegend aus seiner Wohnung transportiert werden. Dort unterstützte die Drehleiter der Feuerwehr Hemer. Wir bedanken uns für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

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