
Iserlohn (ots) – Seit wenigen Tagen verfügt die Feuerwehr Iserlohn über ein weiteres Einsatzfahrzeug in ihrem Fuhrpark.
Hierbei handelt es sich um einen CBRN-Erkundungswagen, den der Märkische Kreis in Iserlohn stationiert hat. CBRN steht dabei für chemische, biologische, radioaktive sowie nukleare Gefahren. Das Fahrzeug stammt aus einer Beschaffungsserie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dient zur Lageerkundung bei einer großflächigen Ausbreitung der vorgenannten Gefahrstoffe. Dies kann unter anderem bei Unfällen mit Gefahrgut oder großen Brandereignissen, wie zuletzt beim Großfeuer in Iserlohn-Sümmern, der Fall sein.
Der CBRN-ErkW, so die Abkürzung des Fahrzeugs, basiert auf einem Mercedes Benz Sprinter 419 CDI in Allradausführung. Den Ausbau und die Ausrüstung zum Einsatzfahrzeug erledigte die Firma Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeug GmbH. Zur Ausrüstung des CBRN-ErkW gehört umfangreiche Mess- und Nachweistechnik, wie zum Beispiel ein Ionenmobilitätsspektrometer, ein Kontaminationsnachweisgerät, ein Dosisleistungsmessgerät, ein Photoionisationsdetektor sowie verschiedene Prüfröhrchen. Die Besatzung besteht aus insgesamt vier Einsatzkräften und rekrutiert sich aus speziell ausgebildeten Kräften des Löschzuges Nord (Sümmern, Drüpplingsen, Hennen und Leckingsen) der Freiwilligen Feuerwehr.
Weitergehende Informationen rund um das Fahrzeug stellt das BBK auf ihrer Internetseite unter www.bbk.bund.de bereit.
Iserlohner Feuerwehrleute auf großer Radtour
Iserlohn (ots) – Reisetagebuch der Fahrradtour 2026
Entlang dem Nordseeküstenradweg, dem Nord-Ostsee Kanalradweg und dem Ostseeküstenradweg von Hamburg nach Lübeck
25.09.2026 Um 07:45 Uhr Treffen der 17 Radler am Bahnhof in Kalthof, bzw.
Hennen. Dann ging es über Dortmund nach Hamburg. Dort verbrachte die Reisegruppen am Elbstrand einen gemütlichen Nachmittag, bevor dann der Abend im Hofbräuhaus in Hamburg ausklang.
26.09.2026 Auf die Räder fertig los, hieß es um 9 Uhr, es ging vorbei an den Landungsbrücken zum Schulauer Fährhaus, dort legten wir an der Schiffsbegrüßungsanlage eine Pause ein. Dann ging es weiter nach Glückstadt.

27.09.2026 Unsere heutige Tour führte uns entlang der Elbe zum westlichen Eingang des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Nach einer kurzen Rast an der Schleusenanlage ging es entlang des Kanals nach Hanerau-Hademarschen.
28.09.2026 Der Weg führte uns heute zunächst zum Regionalflughafen Rendsburg-Schachtholm. Dort besuchten wir die DRF Luftrettung, hier wurde uns die Tätigkeit der Luftrettung erklärt. Weiter ging es nach Rendsburg. Dort besichtigten wir zunächst den Fußgängertunnnel unter dem Kanal, später ging es dann mit der Schwebefähre unter der Rendsburger Hochbrücke auf die Nordseite des Kanals und vorbei an der Schiffsbegrüßungsanlage zum Hotel.
29.09.2026 Nach etwa 35 Km verließen wir den Radweg und fuhren mit der kleinen Fähre, kurz vor der Schleuse am östlichen Eingang des Nord-Ostsee-Kanals, hinüber nach Kiel-Holtenau. Nach einer Stärkung fuhren wir an einigen Großfähren nach Norwegen und Schweden und der „Mein Schiff 7“ vorbei.
Unser heutiges Ziel ist Laboe, hier besuchten wir zum Abschluss das Marinemuseum.
30.09.2026 Heute hat der Wettergott es besonders gut mit uns gemeint, es ging bei strahlendem Sonnenschein vorbei an Kalifornien und Brasilien weiter Richtung Howacht, vorbei an den großen Truppenübungsplätzen bis nach Heiligenhafen mit seinem Maritimen Hafen.
01.10.2026 Heute ging es entlang der Ostseeküste vorbei an den Seebrücken von Süssau, Kellenhusen und Grömitz nach Neustadt in Holstein, hier haben wir den Tag am Hafen ausklingen lassen.
02.10.2026 Heute war leider schon die letzte Etappe unserer Radtour 2026.
Der Weg führte uns zur Steilküste an der Hermannshöhe vorbei nach Travemünde.
Hier setzten wir mit der Priwall Fähre über. Unser Weg führte uns vorbei an dem Großsegler Passat und über den Priwall entlang der ehemaligen Innerdeutschen Grenze zur Grenzdokumentationsstätte Schlutup. Nach einer kurzen Rast ging es dem Holstentor entgegen, hier durfte natürlich ein Erinnerungsfoto nicht fehlen.
Und nach ca. 435 km haben wir unser Ziel, die Hansestadt Lübeck, erreicht.
03.10.2026 In Lübeck erwarteten uns dann noch einige touristische Aktivitäten – eine Bootstour über die Trave und ein geführter Stadtrundgang durch die Gassen und Hinterhöfe von Lübeck. Am Sonntagvormittag hieß es dann von der Hansestadt Lübeck Abschied nehmen und es ging mit dem Zug zurück nach Iserlohn.
Es war wieder eine tolle Tour und hoffentlich sind alle auch 2028 dabei, wenn es hoffentlich wieder eine Radtour geben wird.
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