
Märkischer Kreis. (ots) Diesen Monat hat die Polizei bereits 74 Wildunfälle aufgenommen.
Die meisten ereigneten sich in den frühen Morgenstunden und den Abendstunden, die nun immer dunkler werden. Unfallorte sind in der Regel Straßen, die nahe an Feld, Wald und Wiese liegen. Insbesondere Pendlern legt die Polizei daher nahe, auf dem Weg zur Arbeit in solchen Gebieten das Tempo zu drosseln und vorrausschauend zu fahren. Bei Sichtkontakt gilt es, das Fernlicht abzublenden. Durch Fernlicht erstarren die Tiere häufig und bleiben auf der Straße stehen. Ebenso sollten keine waghalsigen Ausweichmanöver unternommen werden, die schlimme Folgen haben können.
Ein weiterer Tipp: mit Nachzüglern rechnen. Wo ein Reh oder Wildschwein die Straße quert, ist das Nächste meist nicht fern. Auch Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist hier wichtig, um bei plötzlichen Bremsmanövern nicht aufzufahren. Wenn es doch zum Unfall kommt: Unfallstelle absichern, Polizei rufen. Diese nimmt den Schaden auf und leitet Schritte im Umgang mit dem verletzten Tier ein. Auch wenn kein Schaden entsteht, fordert die Polizei auf, Kollisionen mit Wildtieren zu melden. Auch wenn diese scheinbar munter weiterlaufen, können sie Verletzungen davongetragen haben. Wir teilen dies dem zuständigen Jäger mit. (lubo)
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