
Essen. (IN / PM ots) Gestern Nachmittag (18. Juni) brachte die DB-Sicherheit einen Mann zur Bundespolizei in Essen, der ein Schwert mit sich führte.
Dieses wurde von den Beamten sichergestellt. Im Zusammenhang mit der EURO 2024 gibt es eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände im Essener Hauptbahnhof verbietet.
Um 17:30 Uhr bemerkte eine Streife der DB-Sicherheit auf dem Bahnsteig zu Gleis 6 des Essener Hauptbahnhofs einen 26-jährigen Mann, der ein Schwert bei sich trug. Die Mitarbeiter der DB-Sicherheit begleiteten den Mann zur Bundespolizeiwache in Essen, wo der Mann das Schwert freiwillig den Beamten übergab. Diese stellten es anschließend sicher. Bei der Überprüfung der Identität stellte sich heraus, dass der syrische Staatsbürger gegen eine räumliche Beschränkung verstieß, die ihm vorschreibt, sich nur im Bezirk seiner zugewiesenen Ausländerbehörde aufzuhalten.
Das Schwert war ungeschliffen, stellte jedoch im Sinne des Waffengesetzes eine Hieb- und Stoßwaffe dar, deren Mitführen eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Zuwiderhandlung gegen die räumliche Beschränkung eingeleitet.
Für die Europameisterschaft 2024 wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die unter anderem den Essener Hauptbahnhof betrifft. Diese besagt, dass gefährliche Gegenstände jeglicher Art sichergestellt werden. Bei Verstößen kann zudem ein Zwangsgeld in Höhe von 200 Euro erhoben werden.
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