
Dortmund. (MK) Die BVB Fans lieben ihn wegen seiner Tore, aber auch, weil er für viele besondere Momente im BVB Spiel der letzten Jahre steht: Pierre-Emerick Aubameyang.
Doch nun sind seine Werte auf der nach oben und unten offenen Beliebtheitsskala stark abgesunken. Die dritte Suspendierung unter dem dritten Trainer (Tuchel, Bosz, Stöger) lässt auch die Fans über die eine oder andere Eskapade nicht mehr ohne weiteres hinwegsehen.
Den BVB-Bossen sind die Extravaganzen des Gabuners schon eine Weile ein Dorn im Auge. Bislang unterstrich Aubameyang seine Ausnahmestellung im BVB-Team, aber auch in der Bundesliga, nach einer saftigen Geldstrafe mit Suspendierung immer mit wichtigen Toren. Dadurch schien er unverzichtbar zu sein.
Nach dem Vorfall in der letzten Woche, als Aubameyang eine wichtige Teamsitzung schwänzte und gegen Wolfsburg von Trainer Peter Stöger nicht berücksichtigt wurde, scheint bei allen der Geduldsfaden mit dem Gabuner endgültig gerissen. Oder wie man im Ruhrgebiet sagt: „Der ist unten durch.“
Schon mehrfach hatte Aubameyang einen möglichen vorzeitigen Wechsel provoziert. Mal nach Spanien, dann nach China und nun soll es London sein. Mögliche exorbitante Ablösesummen und die Sticheleien des eigenwilligen Stürmers, prallten bislang am BVB wie Regentropfen ab.
Nun könnte alles aber vielleicht doch ganz schnell gehen. Nach Informationen mehrerer Zeitungen (u.a. Bild) sollen die Borussen ihre Fühler nach dem Belgier Michy Batshuayi ausgestreckt haben. Der 24- jährige ist bei Chelsea London nur Edelreservist, gilt aber als hochtalentiert.
An Aubameyang soll Arsenal London extrem interessiert sein. Gerüchten zufolge soll der BVB bei einer Ablöse von rund 70 Millionen nicht abgeneigt sein, den bis 2021 gebundenen Stürmer vorzeitig ziehen zu lassen.
Bis Ende Januar ist das Transferfenster noch geöffnet.
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