
Hagen. (PM Phoenix) Es liegt in der Natur der Sache, dass Doppelspieltage immer eine ganz besondere Herausforderung darstellen.
Für Phoenix gesellt sich beim Blick auf das kommende Wochenende zudem eine Portion Nostalgie als auch das Sinnen nach Wiedergutmachung hinzu.
Aufgrund der ab Sommer anstehenden Sanierungsarbeiten wird es die altehrwürdige „Maspernhölle“ in ihrer jetzigen Form nicht mehr geben. Viele große basketballerische Schlachten wurden hier schon geschlagen – nicht immer mit besserem Ausgang für Hagen. Auch der DBB war hier regelmäßig für Sichtungsmaßnahmen zu Gast, was vor über zwei Jahrzehnten einem damals blutjungen Philip Günther die Gelegenheit eröffnete, plötzlich auf dem Radar der Bundestrainer sowie dem „Basketball Magazin“ zu landen.
Emotional aufgeladen wird es im zweiten Teil des Doppelspieltages, wenn zum einzigen Phoenix-Heimspiel im Februar die Artland Dragons ihre Visitenkarte am Ischeland abgeben. Die Volmestädter haben mit den Niedersachsen noch eine Rechnung offen: Nach sieben Siegen in Folge zum Start in die ProA-Saison setzte es in Quakenbrück nach zweifacher Verlängerung mit 109:110 seinerzeit die erste Niederlage.
Stimmen
Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Die Maspernhalle ist ein Ort mit viel basketballerischer Tradition. Aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten wollen wir umso mehr versuchen das Spiel in Paderborn zu genießen, ohne dabei den Fokus auf unsere Aufgabe zu verlieren. Die Baskets sind besonders vor eigenem Publikum ein schwerer Gegner, was diese Saison schon viele Teams zu spüren bekommen haben. Wir sind mental wie physisch gefordert, wollen als Einheit in veränderter Konstellation allerdings auch den nächsten Schritt in unserem Entwicklungsprozess machen.“
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