
Erst unter dem Namen der „Westfälische Kleinbahnen“, später in „Iserlohner Kreisbahn“ umbenannt, wurde hier ein Straßenbahnnetz betrieben, welches sich Ende der 1950er Jahre zum reinen Omnibusnetz wandelte. Doch bereits im Jahr 1925 wurde die erste Omnibuslinie eröffnet. Sie führte von Iserlohn über Menden nach Fröndenberg (heutige Linie 27) und wurde mit 7 imposanten Büssing 3-Achser-Bussen betrieben. Im Jahr 1975 ging die Kreisbahn schließlich in der heutigen MVG auf, die seit dem den Nahverkehr betreibt.
Die Nahverkehrsgeschichte im Märkischen Kreis ist sehr interessant, darum haben sich im vergangenen Jahr einige Businteressierte zusammengeschlossen und den Verein „Traditionsbus Mark-Sauerland“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Nahverkehrsgeschichte im Märkischen Kreis näher zu erforschen und der Öffentlichkeit darzustellen. Darüber hinaus ist die Anschaffung eines historischen Busses geplant, welcher hier früher seinen Dienst verrichtete. Dieser soll zunächst restauriert und danach zu besonderen Anlässen eingesetzt werden. Erste Erfahrungen mit dem Betrieb eines Busses sammelte der Verein bereits im Oktober, als ein Shuttleverkehr von Lüdenscheid und Plettenberg zum Kartoffelfest der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid-Hüinghausen mit einem Leihfahrzeug der MVG durchgeführt werden konnte.
Am Dienstag, den 09.12. wird auf das einjährige Vereinsbestehen im Rahmen einer Weihnachtsfeier angestoßen. Neben Archivbildern wird sicher auch das ein oder andere „Döneken“ erzählt werden. Treffpunkt ist die Gaststätte „Der Reidemeister“ an der Werdohler Straße 1 in Lüdenscheid. Interessierte sind ab 18 Uhr herzlich willkommen. Informationen unter
«www.traditionsbus-ms.de» und bei Steffen Künne unter 0 23 51 / 3 79 00 46.
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