
Der Gegner aus Tübingen dürfte bei den Hagenern schöne Erinnerungen hervorrufen: Gegen die WALTER Tigers fuhr man am 4. Januar den bislang einzigen sportlichen Heimsieg der Saison ein. Nun will Phoenix auch in Tübingen punkten – die Tigers werden das zu verhindern versuchen. Mit acht Siegen liegen sie in der Tabelle punktgleich mit Bremerhaven auf Rang 15. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt aktuell drei Siege.
„Tübingen hat eine sehr gute Mannschaft“, weiß Phoenix-Headcoach Ingo Freyer. „Das Team ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt. Da sind einige erfahrene Spieler dabei.“ Topscorer der Tigers ist Jimmy McKinney, der im Schnitt 15,3 Punkte erzielt. „Ihr wichtigster Mann ist aus meiner Sicht Branislav Ratkovica, der im Tübinger Spiel die Fäden zieht“, sagt Freyer. Der serbische Aufbauspieler ist mit 7,2 Assists der beste Vorlagengeber der Liga. „Unter den Körben räumt vor allem Augustine Rubit ab“, so Freyer weiter. 7,3 Rebounds verbucht Rubit pro Spiel im Schnitt, hinzu kommen 13,9 Punkte. Entlastung bekommt er von den Center-Spielern Bogdan Radosavljevic und Anatoly Kashirov.
Einen echten Routinier hat Tübingen mit Aleksandar Nadjfeji im Team: Der 38-jährige Power Forward mit deutschem Pass wurde sowohl mit Köln als auch mit ALBA BERLIN je einmal Deutscher Meister und Pokalsieger. „Seine Karriere und seine Erfolge sind beeindruckend. Das hilft einer Mannschaft auf und neben dem Spielfeld“, sagt Ingo Freyer. Auf den übrigen deutschen Positionen neben Nadjfeji und Radosavljevic bekommen Till-Joscha Jönke und Julian Albus, beide Jahrgang 1992, Einsatzzeiten von über zehn Minuten. Verzichten muss Tübingens Trainer Igor Perovic auf den US-amerikanischen Swingman Michael Cuffee, der nach einer Augenoperation weiter ausfällt.
Auf Seiten der Hagener sind dagegen keine Verletzten zu beklagen. „Wir konnten unter der Woche ganz normal trainieren. Alle Spieler sind fit“, sagt Freyer. Bereits am Freitagmittag werden die Feuervögel die Reise in die Universitätsstadt antreten und dort zwei Trainingseinheiten absolvieren. Nicht mit dabei sein werden jedoch die Nachwuchsspieler Jonas Grof und Marcel Keßen, die am Samstag für NOMA Iserlohn im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinales gegen die Dresden Titans zum Einsatz kommen sollen.
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