
Hagen. (PM Phoenix) Ehre, wem Ehre gebührt: Die FRAPORT SKYLINERS haben Großes geleistet und sich am Dienstag für das Final-Four-Turnier der EuroChallenge qualifiziert. Am Samstag um 18.30 Uhr fordern die hessischen Eurofighter nun Phoenix Hagen. Das Spiel der Beko Basketball Bundesliga findet in der ENERVIE Arena statt. Wichtig für alle Fans: Die Partie wurde um einen Tag vorverlegt!
Gegen den russischen Vertreter BC Enisey wandelten die Frankfurter eine schier aussichtlosen 25:44-Halbzeitrückstand in einem 85:80-Sieg um und gewannen die „Best-of-three“-Serie mit 2:1. Einen großen Anteil am Erfolg hatte Aufbauspieler Justin Cobbs (19 Punkte, 8 Assists). Seitdem der US-Amerikaner bei den SKYLINERS spielt, sind diese auf Playoff-Kurs – und insbesondere daheim eine Macht. Derzeit belegt das Team von Coach Gordon Herbert den siebten Tabellenplatz.
Neben Top-Scorer Cobbs (14,9 Punkte) führt der nach einer Oberschenkelverletzung wiedergenesene Konstantin Klein Regie. Shooting Guard Sean Armand kam direkt vom College und hat den Sprung ins Profilager außerordentlich gut bewältigt. 13 Punkte erzielt der 23-Jährige im Schnitt. Sicherheit gibt ihm der routinierte Allrounder Quantez Robertson
(11,1 Punkte). Nate Doornekamp erhielt auf der Flügelposition zuletzt den Vorzug vor dem Finnen Mikko Koivisto, dem meist die Rolle des siebten Ausländers zukommt. Als Small Forward steht auch Kevin Bright nach überstandener Zerrung wieder zur Verfügung.
Spannend besetzt sind die Frankfurter in Korbnähe. Nachwuchs-Center Johannes Voigtmann, der inzwischen Nationalspieler ist, wird immer stärker. Zum Triumph gegen den BC Enisey steuerte er 26 Punkte bei.
Zurück im Team ist auch der Ex-Hagener Jacob Burtschi. Hinzu kommen der sprunggewaltige Mike Morrison und Talent Johannes Richter. Verzichten müssen die SKYLINERS seit Wochen auf Nationalspieler Danilo Barthel, der unter einem Knochenmarködem im Sprunggelenk leidet.
Die Form der Frankfurter stimmt derzeit nicht nur international. Erfolge wie das 87:80 gegen ALBA BERLIN oder das 83:81 in Oldenburg sind eindrucksvolle Belege. Fundament der Spiels der Hessen sind eine aggressive Defense und Spielkontrolle. „Die Frankfurter verfügen über sehr intelligente Spieler. Sie haben ihren Kader im Saisonverlauf außerdem gut verändert. Die starke Halbfeldverteidigung und viele gute Schützen zeichnen sie aus“, weiß Hagens Trainer Ingo Freyer. „Die Rückkehr von Burtschi ist ein gutes Beispiel. Er war im Europapokal einer der zentralen Spieler. Nicht von den Stats, aber von seinem Auftreten.
Gerade nach der Verletzung von Barthel war diese Nachverpflichtung eine clevere Entscheidung.“
Die Hagener haben ihrerseits frische Kräfte aus dem 91:84 in Crailsheim gezogen. „Das war natürlich ein sehr wichtiger Schritt für uns.
Trotzdem brauchen wir mindestens noch zwei Siege für den Klassenerhalt“, so Freyer. Gegen die formstaken Hessen wird es nicht leicht, den ersten dieser beiden Erfolge einzufahren. „Wir müssen einen Weg finden, die Aggressivität der Frankfurter anzunehmen. Und wir müssen es schaffen, Tempo ins Spiel zu bringen. Im Hinspiel ist uns das gelungen.“ Gegen die FRAPORT SKYLINERS können die Feuervögel in Bestbesetzung auflaufen.
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