
Dortmund. (PM Stadt Do.) Stadtkämmerer Jörg Stüdemann verhängt ab sofort eine haushaltswirtschaftliche Sperre für 2026.
Sie gilt, bis Ende März die Ergebnisse des Jahresabschlusses 2025 vorliegen. Die Stadt reagiert damit auf absehbare Finanzrisiken. Darüber hat sich der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung heute (13. Januar) verständigt.
Schon die im Dezember vorgelegte Fortschreibung zum Doppelhaushalt 2025/2026 zeigte für 2026 ein Minus von rund 85 Millionen Euro. Weitere Risiken verschärfen die Lage. Dazu zählen noch offene Fragen, etwa in den Bereichen Steuern und Gemeindefinanzierung.
Sperre gilt bis Ende März 2026
Um die finanzielle Entwicklung verlässlich bewerten zu können, wartet die Stadt den Jahresabschluss für 2025 ab, der Ende des ersten Quartals vorliegen soll. Bis dahin entstehen keine planbaren zusätzlichen Belastungen für den Haushalt. Die Sperre gilt zunächst bis zum 31. März 2026. In dieser Zeit gelten im Grunde die Regelungen der vorläufigen Haushaltsführung.
Pflichtaufgaben laufen weiter
Die Stadt bleibt dennoch handlungsfähig: Rechtlich gebotene und notwendige Aufgaben, die keinen Aufschub dulden, erledigt die Verwaltung weiterhin. Der Schutz der Daseinsvorsorge für die Menschen in der Stadt hat dabei Vorrang.
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