Hinweistafeln zur Geschichte von Oestrich: Schilder beschreiben historisch bedeutsame Gebäude und Orte

Bei einem Pressetermin stellten Vertreter der Stadt Iserlohn und des Heimatvereins Ortsring Oestrich e.V. die Entwürfe für die künftigen Hinweistafeln zur Geschichte von Oestrich vor. – © Stadt Is. Media/PR

Iserlohn. (PM Stadt Is.) Der Heimatverein Ortsring Oestrich e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Oestricher Geschichte weiterzugeben.

Im Jahr 2004 hat sich daher die Geschichtswerkstatt Oestrich gegründet, um die Geschichte des Ortes aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Im kommenden Jahr feiert der Ort sein 800-jähriges Jubiläum.

Um die Geschichte auch im Ortsbild sichtbar zu machen, sollen Hinweistafeln aufgestellt werden. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung fasste im Frühjahr dieses Jahres dazu den Beschluss, das Leitprojekt „Hinweistafeln zur Geschichte“ als Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes „Historischer Ortskern Oestrich“ (ISEK) in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Ortsring Oestrich e.V. und der Geschichtswerkstatt Oestrich umzusetzen. Vor Beginn des Projekts wurden entsprechende Fördermöglichkeiten geprüft.

Am Freitag (6. Dezember) stellten Stadtbaurat Thorsten Grote und seine Mitarbeiter Sebastian Matz und Victoria Verrieth von der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Ortsring Oestrich e.V. Friedhelm Siegismund und dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Scheffler Entwürfe der künftigen Hinweistafeln vor. Sie freuten sich, mitteilen zu können, dass der Bewilligungsbescheid über einen Zuschuss im Rahmen des Heimatförderprogramms „Heimat-Fonds“ inzwischen vorliegt. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW fördert fünfzig Prozent der Kosten. Durch Spenden und dank ehrenamtlichen Engagements kann der Kostenanteil der Stadt Iserlohn weiter verringert werden.

Die künftigen Hinweistafeln sollen an ehemalige Sehenswürdigkeiten und Orte erinnern bzw. noch existierende historische Orte beschreiben. Ähnlich wie auf den bereits in Letmathe und in Teilen der Iserlohner Innenstadt existierenden Hinweistafeln werden auch in Oestrich wichtige historische Daten aus der Vergangenheit und Fotos die Hinweistafeln zieren. Die Texte und Daten ermitteln die Mitglieder der Geschichtswerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Iserlohn. Die Geschichte des Ortsteils soll dadurch nicht in Vergessenheit geraten. Die Tafeln dienen dabei nicht nur den Bewohnern des Ortsteils als Information, sondern sollen auch interessierten Besuchern und Neubürgern besondere Orte und deren Geschichte präsentieren.

Im ersten Schritt haben die Mitglieder der Geschichtswerkstatt 31 historische Orte benannt, an denen entsprechende Tafeln wünschenswert wären. Zu diesen Orten gehören neben öffentlichen Gebäuden und Kirchen auch Gebäude oder Objekte in Privateigentum. Im Austausch mit den Eigentümern sollen nun in Kürze die geeignetsten Aufstellungsorte ausgesucht werden. Bis zur Jubiläumsfeier im Sommer kommenden Jahres sollen alle Hinweistafeln aufgestellt sein.

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