Im Poker um Dembélé hat der BVB das Heft des Handelns in der Hand

Ousman Dembélé
Ousman Dembélé – © by K-Media-Sports

Dortmund. (MK) Nein, eine Aufarbeitung des verlorenen Supercup-Finalspiels gegen den FC Bayern findet wohl nur im BVB Mannschaftskreis statt. Am Tag danach beherrscht nur ein Thema die Medien. Ousman Dembélé soll vor einem Wechsel zum FC Barcelona stehen.

Wie die für gewöhnlich gut unterrichtete französische Zeitung „LÉquipe“ berichtet, soll ein unterschriftsreifer Vertrag zwischen Barca und Dembélé schon vorliegen.

Nach dem Verkauf von Superstar Neymar für die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro hat man sich in der katalanischen Metropole offenbar Dembélé als Ersatz ausgeguckt.

In Dortmund ist man aber nicht zwangsläufig bereit mit Barcelona in Verhandlungen einzutreten. Der Vertrag des Franzosen in der Bierstadt beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Gegenüber Eurosport erklärte Geschäftsführer Aki Watzke: „Wir müssen nicht nur kurzfristig auf 100 Millionen schauen, sondern überlegen, was für uns mittelfristig in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren mehr wert ist.“

Ein kurzfristiger Verkauf von Dembélé würde den BVB unter Zugzwang setzen ebenfalls sehr kurzfristig vor Saisonstart einen Ersatz zu finden. Die Gefahr durch den Verlust eines Leistungsträgers die lukrative Champions League eventuell zu verpassen, würde am Ende die sicherlich hohe Ablösesumme für Dembélé schnell wieder schmälern.

Konkreter wird dagegen ein Wechsel des türkischen Talents Emre Mor nach Mailand. Grundsätzlich möchte der BVB noch drei bis vier Spieler abgeben. Dembélé steht zumindest ursprünglich nicht auf dieser Liste.

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