In Hagen nichts Neues: Weitere Heimniederlage gegen die Fraport Skyliners

Johannes Voigtmann und Keith Ramsey (Hagen) - © by K-Media-Sports (MK)
Johannes Voigtmann und Keith Ramsey (Hagen) – © by K-Media-Sports (MK)
Hagen. (MK) Es bleibt dabei: Phoenix Hagen hat weiter große Probleme vor eigenem Publikum Spiele zu gewinnen. Auch am Samstagabend unterlagen die Volmestädter gegen die Fraport Skyliners mit 70:79. Am Ende fehlte wieder einmal nicht viel, aber zu viele Turnovers und einige wenige nicht verwandelte Dreier gaben den Ausschlag.

Rückblende: Vor einem knappen Jahr gelang Phoenix Hagen der erste Sieg überhaupt gegen die Fraport Skyliners. In dieser Saison legten die Volmestädter gleich nach und schafften im Oktober einen knappen 105:104 Erfolg in der Mainmetropole. Die Hessen reisten frisch qualifiziert für das Europäische Final-Four Turnier nach Hagen. Man durfte gespannt sein, ob den Skyliners das schwere Spiel gegen Krasnojarsk am letzten Dienstag noch in den Knochen steckt. Personell konnte Hagens Coach Ingo Freyer aus dem Vollen schöpfen. Nationalspieler Danilo Barthel (Knochenmarködem im Fuß) fehlte bei den Skyliners. Die zuletzt ebenfalls lädierten Konstantin Klein (Oberschenkelverletzung) und Kevin Bright (Zerrung) waren wieder an Bord.

Im ersten Viertel hatten die Gäste mehr Spielanteile, setzten sich unter anderem durch Robertsons Dreier zum 6:9 nach knapp drei Minuten in Front. Hagen blieb zwar dran, weil Gregory und Bleck noch trafen, brachte sich aber selbst durch Fouls um ein besseres Zwischenergebnis. Und auch im zweiten Viertel ein ähnliches Bild. Frankfurt souverän und fast immer zum richtigen Zeitpunkt auf dem Gaspedal. Ein kleiner Zwischenspurt durch Gordon und Ramsey brachte Hagen wieder bis auf 22:24 heran (16.), aber dann zogen die Gäste bis zur Halbzeit auf 31:37 wieder davon.

„Flash mich nochmal“, schallte es kurz vor Wiederbeginn aus den Hallenlautsprechern. Wenig geflasht fühlten sich die Zuschauer, denn Frankfurt deckte die Hagener Deckungsfehler fast schonungslos auf und führte bis zur 25. Minute mit 39:48. Überheblichkeiten der Skyliners bestraften die Hagener allerdings, wie bei Gordons Dreier zum 44:48. Kaum war Phoenix wieder auf Schlagdistanz dran, legte Frankfurt nach. Bis zum Wechsel ins letzte Viertel stand es nach einem Fehlpassfestival auf beiden Seiten 50:58. Im Schlussviertel Frankfurt zunächst weiter das bessere Team. Urplötzlich aber bäumten sich die Feuervögel noch einmal auf, kamen durch Ramsey bis auf 66:68 sogar heran. Letztendlich gelangen in den Schlussminuten aber nicht mehr die entscheidenden Würfe. Frankfurt spielte die Uhr routiniert herunter. Am Ende blieb wieder einmal die Erkenntnis, dass mehr drin gewesen wäre.

Am kommenden Wochenende reisen die Freyer-Schützlinge nach Tübingen zu den Walter Tigers, ehe am darauffolgenden ungewohnten Donnerstag, den 02.April das nächste Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC steigt.

Die Statistik:

Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS 70:79 (31:37)

Phoenix Hagen: Gordon (18/1, 7 Reb.), Ramsey (14), Bell (11/1), Gregory (10), Geske (6/2, 6 Ass. 3 St.), Nixon (6), Bleck (2), Igbavboa (2), Brown (1).

FRAPORT SKYLINERS: Voigtmann (26/1, 11 Reb.), Armand (14/2, 9 Reb.), Cobbs (13, 7 Ass.), Burtscher (12), Robertson (5/1), Morrison (5), Bright (3/1), Klein (1), Doornekamp.

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Markus Hesse, Carsten Straube, Jonas Reiter

Technischer Kommissar: Peter George

Stationen: 10:12 (5.), 13:18 (10.), 20:24 (15.), 31:37 (20.), 41:48 (25.), 50:58 (30.), 59:66 (35.), 70:79 (40.).

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