
Iserlohn. (IN / PM CDU) Die CDU-Fraktion in Iserlohn äußert Bedenken gegen die von der Stadtverwaltung geplante Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr und kritisiert das Vorgehen als intransparent.
Der verkehrspolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefan Woelk betont, dass es inakzeptabel sei, solche Änderungen nur mündlich in einer Verkehrsausschusssitzung mitzuteilen und dann ohne weitere Beteiligung umzusetzen. Die Verwaltung müsse ihr Handeln besser erklären und die zuständigen Ausschüsse angemessen beteiligen.
Durch den Druck der CDU wird die Verwaltung nun eine Beratungsdrucksache zu diesem Thema erstellen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Korte unterstreicht, dass die CDU auf die ordnungsgemäße Gremienbeteiligung besteht. Obwohl die CDU den Ausbau der Radinfrastruktur unterstützt, kritisiert Woelk die Verwaltung für mangelnde Initiative und die übereilte Umsetzung eines emotional geladenen Themas.
Um die Meinung der Bürger zu diesem Thema zu erheben, startet die CDU eine Umfrage am Mittwoch, den 19. Juni 2024, von 10 bis 12 Uhr vor der Reformierten Kirche. Zusätzlich wird eine Online-Umfrage angeboten, deren Link auf der Webseite der CDU Iserlohn verfügbar ist. Fraktionschef Fabian Tigges betont die Wichtigkeit des direkten Kontakts mit den Bürgern und die Bereitschaft, mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub mögliche Kompromisse zu diskutieren, um Konflikte zu vermeiden.
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