
Essen. (PM TUSEM) Nach zwei Jahren beim TUSEM Essen und zwei Jahrzehnten beim TSV Bayer Dormagen wird Jan Reimer seine aktive Karriere nach der laufenden Saison beenden und sich auf seine berufliche Laufbahn außerhalb des Handballs fokussieren.
Parallel zu seiner sportlichen Laufbahn hat Jan ein Architekturstudium abgeschlossen und plant nun eine Promotion in Aachen sowie zeitgleich den Berufseinstieg als Architekt.
,,Die Entscheidung, mit dem Profisport aufzuhören, ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe die Zeit beim TUSEM sehr genossen, aber auch die Jahre zuvor in Dormagen. Ich blicke gerne darauf zurück, vor allem auf die vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte, und die Freundschaften, die daraus entstanden sind. Besonders die Zeit beim TUSEM habe ich sehr geschätzt und ich habe die Mannschaft in den vergangenen Jahren sehr ins Herz geschlossen.
Nach langer Überlegung habe ich mich jedoch entschieden, meinen Fokus künftig stärker auf meine berufliche Laufbahn zu legen. Mit meinem Berufseinstieg und meiner Promotion möchte ich mich in den kommenden Jahren voll auf diesen Weg konzentrieren.
Meine Entscheidung ist daher keine gegen den TUSEM, sondern eine bewusste Entscheidung für meinen weiteren persönlichen und beruflichen Weg. Umso dankbarer bin ich für die gemeinsame Zeit mit der Mannschaft und die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte,‘‘ so Jan Reimer.
Jan hat im Alter von vier Jahren beim TSV Bayer Dormagen den ersten Ball in die Hand genommen und dort alle Jugendmannschaften durchlaufen, ehe er in der Saison 2019 sein Bundesligadebut feierte. Im Sommer 2024 wechselte er in den Ruhrpott. Nach zwei Jahren beim TUSEM Essen wird er nun eine neue berufliche Perspektive einnehmen und eine Karriere abseits des Handballfelds beginnen. Der 25-Jährige hat in seiner noch laufenden Karriere rund 217 Spiele absolviert und dabei 568 Tore erzielt.
„Jans Entscheidung, seine Karriere im Sommer zu beenden ist gleichermaßen schade wie nachvollziehbar. Ihm bietet sich abseits des Handballsports eine berufliche Perspektive, zu der man ihm nur gratulieren kann. Wir wünschen Jan für seine zukünftigen beruflichen Weg alles Gute – freuen uns jetzt aber erst einmal auf die gemeinsamen Monate mit ihm,“ so TUSEM-Geschäftsführer Jonathan Abbenhaus.
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