
Hagen. (MK) Pfiffe für das Team von Phoenix Hagen. Vor 3109 Zuschauern unterlagen die Männer von Headcoach Ingo Freyer gegen die MHP Riesen aus Ludwigsburg deutlich mit 79:95.
Vier Punkte lagen vor dem Spiel zwischen den Hagenern und Ludwigsburg. Vier Zähler, die derzeit in der BEKO BBL Abstiegszone und Mittelfeld trennen. Mit einem Sieg hätte Phoenix Hagen sich also weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen können. Ein besonderes Augenmerk sollte im Spiel dem Ludwigsburger Topscorer Kennedy (19,9) und dem Top-Rebounder Brockman gelten. Das Hinspiel hatten die Hagener Ende November mit 87:85 und einem überragenden Nixon gewinnen können.
Am Sonntagnachmittag wurde jedoch schnell klar, wer in der EnervieArena den Ton angibt. Hagen erwischte zwar einen guten Start und führte kurz vor Ende des ersten Viertels mit 16:14. Erste Nachlässigkeiten wurden aber schon hier bestraft. Ludwigsburg ging mit einer knappen 19:22 Führung ins zweite Viertel. Stockton und Brockman bauten die Gästeführung aus. Insbesondere durch den gut aufgelegten Bleck konnte Phoenix zwischenzeitlich verkürzen. Während Hagen aber reihenweise seine „Dreier-Versuche“ versiebte, zogen die Riesen bis zur Halbzeit auf 38:51 davon.
Ernüchterung machte sich auch im dritten Viertel unter den Hagener Fans breit. Allen Bemühungen zum Trotz kontrollierten die Gäste das Spiel und bauten den Vorsprung nach drei Vierteln auf 56:72 aus. „Wir wollen Euch kämpfen sehen“ machten die Fans ihrem Unmut Luft. Auf dem Feld aber änderte sich wenig. Ludwigsburg brachte das Match sicher nach Hause.
Für Phoenix Hagen besteht am kommenden Samstag ab 18:30 Uhr gegen Bamberg die nächste Möglichkeit die desaströse Heimbilanz von nur einem Sieg aufzubessern.

Die Statistik:
Phoenix Hagen – MHP RIESEN Ludwigsburg 79:95 (38:51)
Phoenix Hagen: Gordon (24/5), Bell (19/2), Geske (9/2, 8 Ass.), Ramsey (9, 8 Reb., 3 BS), Bleck (8), Brown (5/1), Gregory (4), Nixon (1), Grof, Krume.
MHP RIESEN Ludwigsburg: Johnson (22/2, 7 Ass.), Huff (20/3), Brockman (13, 12 Reb.), Stockton (11/2), Little (10), Waleskowski (6), Koch (4/1), McNaughton (4) Flomo (2), Kennedy (2, 8 Reb., 6 Ass.), Warech (1).
Zuschauer: 3.109
Schiedsrichter: Nesa Kovacevic, Steffen Neubecker, Henning Frölich
Technischer Kommissar: Volker Coners
Stationen: 12:7 (5.), 19:22 (10.), 25:32 (15.), 38:51 (20.), 48:60 (25.), 56:72 (30.), 66:84 (35.), 79:95 (40.).
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