Ministerin Ina Brandes sieht Hochschule gut aufgestellt

Ministerin Ina Brandes mit Rektor Prof. Dr. Claus Schuster (rechts) und Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier (links) beim Besuch der CAVE – © Susanne Hampe, FH Südwestfalen

Iserlohn. Am 29. Januar hat die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Brandes die Fachhochschule Südwestfalen besucht. Bei ihrem Besuch am Sitz der Hochschule in Iserlohn machte sich Brandes ein eigenes Bild vor Ort und sieht die Hochschule gut aufgestellt.

Im Gespräch mit der Hochschulleitung um Rektor Prof. Dr. Claus Schuster und Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier ging es vor allem um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Themen waren der anstehende Wechsel in der Hochschulleitung sowie der laufende Strategieprozess zur zukunftsfähigen Aufstellung von Forschung und Lehre an den Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid, Meschede und Soest.

Als konkretes Projekt kamen die Planungen der Hochschule für ein Duales Studium Pflege gemeinsam mit den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid zur Sprache. Ministerin Ina Brandes: „Als Geschäftsführerin habe ich selbst erfahren, dass der effizienteste Weg, Fachkräfte zu gewinnen ist, sie selbst auszubilden. Das duale Studium hat den großen Vorteil, dass wir junge Menschen mit unmittelbarem Praxisbezug ausbilden. Zudem stehen die Studierenden dem Unternehmen sofort zur Verfügung, weil sie die Hälfte der Zeit im Betrieb verbringen.“ Vom Dualen Studiengang Pflege profitierten also die Studierenden, die Krankenhäuser und alle Patientinnen und Patienten, weil die dringend benötigten Fachkräfte schneller eingesetzt werden könnten. „Gut gefällt mir hier vor allem die Verlässlichkeit der Aussagen der Partner“, meint Ministerin Brandes, die grundsätzlich duale Studienangebote im Blick hat. Der Prozess der Entwicklung solcher Angebote sei auf die Unterstützung von Unternehmen angewiesen und müsse auf Gegenseitigkeit beruhen: „Wir brauchen Partnerschaft mit der Wirtschaft!“

Wie stark vernetzt die Fachochschule Südwestfalen mit der Region ist, demonstrierte Rektor Schuster anschließend in einem virtuellen Rundgang durch die Hochschule. Dieser fand in der CAVE statt, einem hochmodernen Extended Reality-Labor. „Die CAVE hilft unseren Studierenden, Anwendungen und Prozesse virtuell im tiefsten Innern zu erfassen und zu verstehen“, erklärt Schuster. „Sie steht an unserer Hochschule für das Lernen und Lehren der Zukunft.“ Hier konnte sich die Ministerin im wahrsten Sinne des Wortes die 3D-Brille von Studierenden aufsetzen und unter Anleitung von Laborleiter Prof. Dr. Marc Fiolka in die innovative dreidimensionale Lernumgebung eintauchen.

Als weitere innovative Lernangebote stellten schließlich die Professoren Gawron, Giefers und Moussavi die Studiengänge Medizintechnik und Angewandte Künstliche Intelligenz vor. Das berufsbegleitende Verbundstudium zur künstlichen Intelligenz führt seit dem Studienstart 2021/22 Menschen aus ganz Deutschland zum Studium nach Iserlohn. Das weiterbildende Angebot für unterschiedlichste Zielgruppen sieht auch Brandes als großes Thema für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen.




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