Donnerstag , 5 Februar 2026

MK-Radler starten in Richtung Finsterwalde

In Menden starteten die MK-Radler zu ihrer 600-Kilometer-Tour in den Partnerschaftskreis. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Menden / Märkischer Kreis. (PMK) Ausgerechnet das wohl heißeste Wochenende des Jahres haben sich die 16 Radler ausgesucht, die sich am Samstag auf die 600 Kilometer lange Fahrradtour in den Partnerschaftskreis des Märkischen Kreises, den Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg aufmachten. Gegenüber der Baustelle des Mendener Bahnhofs haben sich die MK-Radler getroffen. Mit dabei auch Johannes Bayerschen, Personalrat bei der Kreisverwaltung, und Friedhelm Teutenberg von der Integrationsstelle. Bayerschen klebte noch schnell das Wappen des Landreises Elbe-Elter auf das Begleitfahrzeug, „damit unterwegs auch jeder weiß, wohin wir fahren“, und dann mahnte Delegationsleiter Helmut Ackermann um genau 8:07 Uhr zum Aufbruch.

 

Respekt vor der langen Strecke und den zu erwarteten tropischen Temperaturen hatte keiner der 16 Radlerinnen und Radler. „Im Begleitfahrzeug ist reichlich Flüssigkeit gebunkert und wir lassen uns vom Fahrtwind kühlen.“ Anlass für die Tour ist das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Märkischen Kreis und dem Landkreis Elbe-Elster. Das wird am kommenden Wochenende im Brandenburgischen gefeiert. Dann wollen die Radler aus dem Märkischen Kreis am Ziel in Finsterwalde angekommen sein. „Wenn alles planmäßig läuft, und davon gehen wir aus, dann sind wir am Freitag dort“, so Johannes Bayerschen.

Radtouren in die Partnerkreise haben fast schon Tradition. Im Juli 2008 war eine Gruppe in den Partnerkreis Wrexham County Borough nach Nordwales gestrampelt, ebenfalls unter der Leitung von Helmut Ackermann. Im Jahr 2002 waren erstmals mehrere Radler aus dem Märkischen Kreis in einen Partnerschaftskreis gefahren – seinerzeit fast 1000 Kilometer nach Ratibor in Oberschlesien.

Die Männer und Frauen, die jetzt unterwegs sind, radeln in sieben Tagesetappen von jeweils 70 bis knapp 100 Kilometer in Richtung Brandenburg. Die Route führt entlang des Naturschutzgebietes Arnsberger Wald bis nach Büren (Tag 1), durch den südlichen Teutoburger Wald auf der Deutschen Märchenstraße bis nach Bad Karlshafen (2. Tag), ein Stück entlang der Weser, folgt der deutschen Alleenstraße bis nach Duderstadt (3. Etappe). Südlich des Harzes geht es der deutschen Fachwerkstraße folgend bis zur Lutherstadt Eisleben (Tag 4). Weiter führt die Reise entlang der Saale über Halle bis nach Bernburg (5. Streckenabschnitt), durch das Biosphären Reservat Mittelelbe über Dessau/Wörlitz bis nach Wittenberg (6. Etappe). Immer am Fluss Schwarze Elster lang führt die siebte Etappe bis nach Finsterwalde. Die Unterbringung erfolgt in Jugendherbergen und Pensionen.

Am Zielort verbringen sie einige erholsame Tage, die sie sich sicher verdient haben. Dort findet vom 24. bis 26. August das große Sängerfest statt. Am Samstag, 25. August, soll es eine Kahnfahrt durch den „kleinen Spreewald“ und einen Besuch des Sängerfestes geben. Am Sonntag, 26. August, ist Gelegenheit, die touristischen Highlights in der Region zu erkunden (Braunkohleförderbrücke F 60, Brikettfabrik Louise etc.). Die Rückreise per Bahn ist für den 27. August angedacht.

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