
Hagen. (PM Phoenix) Die Nummer eins im Westen: Phoenix Hagen hat im einzigen NRW-Derby der Beko Basketball Bundesliga die Telekom Baskets Bonn mit 106:82 (48:39) besiegt. Am 16. Spieltag ließ Hagen kein einziges Mal eine Bonner Führung zu. Vor 3.145 Zuschauern in der Arena am Ischeland entschieden die Feuervögel auch jedes einzelne Viertel für sich.
Das Personal:
Bei Phoenix Hagen stand erst zum zweiten Mal D.J. Covington in der Starting Five. Neben ihm begannen Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott und Owen Klassen. Für die Gäste aus Bonn starteten Eugene Lawrence, Rotnei Clarke, Andrej Mangold, Aaron White und Dirk Mädrich. Sein Beko BBL-Debüt gab Gerald Beverly, der sonst in der Regionalliga zum Einsatz kommt.
Der Spielverlauf:
Die Feuervögel setzten zu Beginn mit einer recht großen Aufstellung auf Dominanz unter den Körben. Elliott besorgte die ersten Punkte des Spiels.
Doch Hagens lange Männer können nicht nur stopfen: Ebenfalls Elliott erzielte per Dreier das 7:2 (3.). Die Gastgeber setzten ihr schnelles Offensivspiel auch gegen die Bonner Zonenverteidigung durch. Mit viel Zug zum Korb traf J.J. Mann zum 15:8 (6.). Nach Clarkes Dreier hatte Bonn sich auf 21:19 herangetastet (9.). Doch mit Ausnahme des frühen 2:2-Ausgleichs behielt Phoenix die Führung: 23:20 nach zehn Minuten.
Hatte Phoenix im ersten Viertel nur einen Dreier im Korb untergebracht, waren es nun gleich drei am Stück: Bell, Jefferson und Hess trafen aus der Distanz zum 32:22 (13.). Das bedeutete die erste zweistellige Führung. Auf etwa diesem Abstand hielten die Feuervögel ihre Gäste auch die nächsten Minuten über. Nach Covingtons Korbleger zum 40:28 betrug die Führung sogar zwölf Punkte (16.). Bonn konnte in dieser Phase nie auf mehr als acht Zähler verkürzen. Den letzten Punkt vor der Pause erzielte der kurz zuvor eingewechselte Marcel Keßen per Freiwurf zum 48:39.
In der zweiten Hälfte wurden die Bonner aggressiver. Ihnen gelangen leichte Körbe, hinzu kamen kleine Fehler seitens der Feuervögel. Das ließ deren Polster Stück für Stück schmelzen. Clarke traf zum 53:48 (24.), Lawrence zum 56:52 (26.). Aber auch Phoenix vergaß das Scoren nicht. Hess gelang ein sehenswerter Dreier plus Bonus-Freiwurf nach Foul zum 62:52. Damit war Phoenix wieder in der Spur. Nach attraktivem Schlagabtausch sorgte Jefferson per Dreier für den neuen Höchststand von
73:58 (39.). Geske legte zum Viertelende noch einen weiteren zum 78:62 hinterher.
Im Schlussviertel ließen die Feuervögel nichts anbrennen. Stattdessen schraubten sie den Abstand zu Bonn weiter in die Höhe. Klassens Dunking zum 82:65 demonstrierte Stärke (33.). Jeffersons 87:65-Distanztreffer brachte die Halle endgültig zum Jubeln (34.). Die Bonner scorten bis zu Kochs Dreier zum 88:68 zwei Minuten nicht mehr (35.). Elliotts Treffer zum
101:77 ließ Hagens Ausbeute dreistellig werden (38.). Per Dreier sorgte Mann für den Endstand von 106:82, was mit 24 Punkten auch die höchste Differenz bedeutete.
Das Fazit:
Zum Jahresabschluss hat Phoenix Hagen einen guten Grund zum Feiern
geliefert: Der überzeugende Sieg im NRW-Derby sorgte für reichlich Jubel bei den Fans. Die klare Steigerung im Vergleich zum Crailsheim-Spiel ließ sich unter anderem an den Rebounds und den Distanzwürfen erkennen. Unter den Körben waren die Feuervögel den Baskets mit 47:29 Abprallern deutlich überlegen. 11 von 25 Hagener Dreier (44 Prozent) standen bei Bonn 4 von 22 (18 Prozent) gegenüber. Mit Topscorer D.J. Covington (21 Punkte, 10 Rebounds) und Ivan Elliott (17 Punkte, 11 Rebounds) gelang gleich zwei Hagener Spielern ein Double-double.
Die Trainerstimmen:
Die Statistik:
Phoenix Hagen – Telekom Baskets Bonn 106:82 (48:39)
Phoenix Hagen: Covington (21, 10 Reb.), Elliott (17/1, 11 Reb.), Jefferson (16/4), Klassen (14, 7 Reb.), Mann (14/2), Hess (10/2, 7 Reb.), Geske (7/1, 5 Ass.), Bell (6/1, 12 Ass.), Keßen (1), Grof.
Telekom Baskets Bonn: White (20), Lawrence (13, 8 Ass.), Mädrich (13), Clarke (12/2), Koch (11/1), Beverly (8), Hall (3/1, 9 Ass.), McKinney (2), Mangold, Lodders, Blass.
Stationen: 13:8 (5.), 23:20 (10.), 38:28 (15.), 48:39 (20.), 56:52 (25.), 78:62 (30.), 90:72 (35.), 106:82 (40.).
Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)
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