Phoenix: Beim Girls Day sind die Mädchen gefragt

Logo Phoenix HagenHagen. (PM Phoenix) Die kinder+Sport Basketball Academy am Standort Hagen geht weiter – und steht vor einer Premiere. Erstmals in der Volmestadt gibt es bei der Academy einen „Girls’ Day“. Wie der Name nahelegt, ist an diesem Tag der weibliche Basketball-Nachwuchs aus Hagen und Umgebung dazu aufgefordert, auf die Jagd nach den bunten Trikots zu gehen. Der „Girls’ Day“ steigt am Samstag, 6. Februar 2016, von 11 bis 14 Uhr in der Rundturnhalle Haspe, Kölner Straße 50.

 

Phoenix Hagen richtet den „Girls’ Day“ im Rahmen der kinder+Sport Basketball Academy in Kooperation mit der Mädchen-Abteilung des TSV Hagen

1860 aus. Kein Zufall, denn Hagen ist ein traditionsreicher Standort, was Frauen-Basketball angeht, auch beim Nachwuchs. „In vielen Hagener Vereinen wird sowohl im männlichen als auch im weiblichen Jugendbereich hervorragend gearbeitet“, sagt Phoenix-Jugendkoordinator und Projektleiter Matthias Grothe. „Ich denke, die Mädels unter den heimischen Basketballern haben sich ein solches Event nur für sie alleine absolut verdient!“

 

Bei der kinder+Sport Basketball Academy am Standort Hagen sind die Mädchen in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon stark vertreten gewesen. Unter den insgesamt 2.290 Kids waren 620 weibliche Teilnehmer. „Wir hoffen, mit dem ,Girls’ Day’ noch mehr Mädchen zum Basketball zu bringen und sie für die kinder+Sport Basketball Academy zu begeistern“, so Grothe weiter. Nun haben die Mädchen den Parcours zum ersten Mal für sich. Der besteht aus den Stationen Passen, Werfen, Dribbeln, Athletik und Korbleger und nimmt etwa 45 bis 60 Minuten Zeit in Anspruch. Mitzubringen ist Sportbekleidung. Die kinder+Sport Basketball Academy ist natürlich auch beim „Girls’ Day“ kostenlos.

 

Eingeladen sind alle Mädchen zwischen sieben und 15 Jahren, von der Anfängerin bis zur Vereinsspielerin. Als Belohnung gibt es nach dem erfolgreich durchlaufenen Parcours ein buntes Academy-Trikot, je nach Level vom „Rookie“ bis zum „Allstar“. Mit Emma Neuhaus, der Nichte des Breckerfelder Ex-Nationalspielers Arnd Neuhaus, ist auch ein Mädchen unter den aktuellen Hagener Allstar-Anwärtern. Beim letzten offenen Event am 29. Dezember vergangenen Jahres knackte sie die höchste Stufe noch nicht. Ihr Kommentar dazu: „Ich komme auf jeden Fall wieder!“

 

Weitere Informationen und Videos gibt es online unter kinderplussport.de.

Dort sind auch Anmeldungen für die Veranstaltung möglich. Schriftliche Anmeldeformulare liegen zudem in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen in der Funckestraße aus oder können unter grothe@phoenix-hagen.de angefordert werden. Projektleiter Matthias Grothe beantwortet unter dieser E-Mail-Adresse auch gerne weitere Fragen.

 

FEUERVÖGEL UNTERLIEGEN DEN ULMER WURFEXPERTEN

 

 

Niederlage gegen den Tabellennachbarn: Mit 75:101 (39:56) hat Phoenix Hagen gegen ratiopharm ulm verloren. Am 20. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga gaben die Feuervögel das Spiel nach den Anfangsminuten aus der Hand. Die Hypothek aus dem ersten Viertel mit 19 Punkten Rückstand vor

3.145 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ischeland war am Ende zu hoch.

 

Das Personal:

 

Wie zuletzt beim 93:88-Sieg in Bayreuth einen Tag vor Silvester standen bei Phoenix Hagen wieder Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott, D.J.

Covington und Owen Klassen in der Starting Five. Für ratiopharm ulm begannen Ex-Feuervogel Per Günther, Chris Babb, Taylor Braun, Raymar Morgan und Augustine Rubit. Carlon Brown musste als siebter Importspieler pausieren.

 

Der Spielverlauf:

 

David Bell eröffnete die Partie mit zwei erfolgreichen Freiwürfen. Ulm glich gleich dreimal aus; Phoenix blieb leicht vorn. Durch Ivan Elliott kamen die Feuervögel per And-One zum 9:6 (2.). Treffer von Günther und Rubit sorgten für die erste Ulmer Führung. Hagen punktete durch einige Freiwürfe, von Bell, aber auch von Covington zur 13:10-Führung (5.). Ulm legte einen Gang zu und hatte beim 15:22 schon sieben Zähler Vorsprung (8.). Mann traf aus der Distanz, aber auch Ulm war in Dreier-Laune:

Zweimal Günther und einmal Butler trieben das Ergebnis in die Höhe. Mit

18:37 endete das erste Viertel.

 

Bis auf 18:44 setzte Ulm sich ab (12.). Jefferson und Mann sorgten, zum Teil in sehenswerten Koproduktionen, für drei Treffer in Serie. Doch auch die Ulmer hatten weiterhin ein gutes Wurfhändchen. Die Feuervögel hielten dem ihren Kampfgeist entgegen. Mit Adam Hess hatte sich auch ein Dreierschütze gefunden: Er verkürzte aus der Distanz zunächst auf 27:47( 15.), später auf 34:52 (18.). Hagen gelang es, innerhalb von sieben Minuten neun Punkte aufzuholen. Den letzten Punch vor der Pause zum

39:56 setzte Ivan Elliott.

 

Kurz nach der Pause traf Mann zum 41:56. Unkonzentriertheiten, Ballverluste und vergebene Würfe nahmen Phoenix danach in der Offense jedoch aus dem Spiel. Die Ulmer konnten keinen vorentscheidenden Vorteil daraus ziehen; sie brauchten selbst knapp zwei Minuten im dritten Viertel für die ersten Punkte. Mit Manns Dreier plus Bonus-Freiwurf zum 45:62 meldeten sich die Feuervögel zurück (25.). Klassen legte einen krachenden Dunking nach.

Mit einem 8:0-Lauf, darunter sechs Freiwürfe, zog Ulm auf 47:70 davon (27.). 54:77 lautete das Ergebnis, mit dem es in die letzten zehn Minuten ging.

 

Phoenix brauchte ein kleines Wunder – und fing mit drei Treffern von Hess gegen seinen Ex-Klub sowie starker Defense an. Dass Aufgeben für sie ein Fremdwort ist, bewiesen die Feuervögel einmal mehr. Allen voran ging David Bell, der viermal hintereinander mit Zug zum Korb traf und für ein

68:86 sorgte (35.). Doch die Ulmer blieben cool und kamen regelmäßig zu Punkten. Die 100-Punkte-Marke knackte Joschka Ferner mit zwei Freiwürfen.

Sein 75:101 bedeutete gleichzeitig den Endstand.

 

Das Fazit:

 

Nach guten Anfangsminuten ließ Phoenix Hagen die Gäste aus Ulm das Spiel bestimmen. Schon 37 Gegenpunkte nach dem ersten Viertel belegten die starke Ulmer Offensive. Trotz zwischenzeitlichem Aufbäumen blieb eine echte Hagener Aufholjagd aus. Knackpunkt war die Wurfquote: Nur fünf von

26 Dreiern ergaben 19 Prozent für die Feuervögel; Ulm lag bei 47 Prozent. Unter den Körben (33 zu 37 Rebounds) hatten die Gäste leicht die Nase vorn. Topscorer der Hagener wurde Hess mit 17 Punkten; bei den Ulmern erzielte Rubit 24 Zähler plus acht Rebounds.

 

Die Trainerstimmen:

 

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Wir wussten, dass wir auf den kleinen Positionen körperlich sehr unterlegen sind. Mit Covington, Klassen und Elliott wollten wir aber auf den großen Positionen besser dagegenhalten.

Die Duelle unter dem Korb haben wir jedoch klar verloren. Wir haben noch nicht die Qualität, unsere Leistung über 34 Spiele abzurufen. Wir haben leider auch katastrophal von außen geworfen. Ein Knackpunkt war zudem, dass Per Günther seine Dreier getroffen hat, weil wir unaufmerksam waren.

In der zweiten Hälfte hatte ich zunächst noch Hoffnung, dass wir besonnen bleiben und besser werfen. Aber Ulm hat weiter diszipliniert gespielt, da ging nichts für uns.“

 

Thorsten Leibenath (ratiopharm ulm): „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gezeigt. Dabei hatten wir großen Respekt vor Hagen und sind sehr froh über den Sieg. Wir haben das Spiel über die Defense gewonnen und Hagen seine Stärken genommen: die Fastbreaks, Dreier und Offensivrebounds. Das haben wir mit viel Intensität und Leidenschaft gemacht. Am Ende des ersten Viertels hatten wir dann einen offensiven Lauf. Ich habe mir trotzdem lange Sorgen gemacht, weil Hagen immer zurückkommen kann.“

 

Die Statistik:

 

Phoenix Hagen – ratiopharm ulm 75:101 (39:56)

 

Phoenix Hagen: Hess (17/3), Bell (15), Mann (13/2), Klassen (6), Covington (6), Elliott (5), Geske (5), Jefferson (4), Grof (4), Keßen.

 

ratiopharm ulm: Rubit (24, 8 Reb.), Morgan (18), Günther (18/3), Babb (13/2), Henry (10/1), Butler (10/2), Braun (6), Ferner (2).

 

Stationen: 13:15 (5.), 18:37 (10.), 27:47 (15.), 39:56 (20.), 47:64 (25.),

54:77 (30.), 68:90 (35.), 75:101 (40.).

 

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

 

About Iserlohner-Nachrichten

Check Also

Handball-Nationalmannschaft in Dortmund und Bremen

Dortmund. (PM DHB) Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kommt nach Dortmund und Bremen. Noch während der aktuell …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert