Phoenix: Ohne Zuschauer, dafür mit Wut im Bauch

Jubel bei Phoenix – © Sportfoto-Sale (JB)

Phoenix Hagen hat die Hinrunde mit einer Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen beendet, wodurch sich die Truppe von Cheftrainer Chris Harris derzeit auf dem neunten Tabellenplatz befindet.

Die Gäste aus Bremerhaven reisen als Rangzwölfter (7-8) an, wobei sie ihre Dezember-Flaute mit vier Niederlagen in Serie nach dem Jahreswechsel durch ein Ausrufezeichen gegen Leverkusen (112:103) eindrucksvoll hinter sich ließen.

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Gäste-Coach Michael Mai in der Vorbereitung auf das Spiel die Namen zweier Phoenix-Akteure im Scouting Report besonders fett unterstreichen wird…

Während der letzten drei siegreich bestrittenen Partien legte CJ Walker durchschnittlich starke 19,7 Punkte auf und verteilte zudem mannschaftsdienliche 7,0 Assists. Dabei versenkte der Aufbau im Gang nach vorn 54,5 Prozent seiner Dreierversuche und insgesamt 66,7 Prozent aller seiner Würfe aus dem Feld heraus.

Immer mehr zum emotionalen Leader hat sich Marcel Kessen gemausert, welcher in Bochum mit defensiver Aufmerksamkeit und in Ehingen durch seine Physis zum entscheidenden Faktor mutierte. Der Big Man kam in den letzten drei Spielen auf 16,3 Zähler und 6,0 Rebounds, wobei er mehr als zwei Drittel seiner Feldwürfe einnetzte (64,5 Prozent Trefferquote).

Die Partie gegen die Eisbären Bremerhaven am Samstag, den 8.1.2022, ist für 19:00 Uhr angesetzt und und findet in der Krollmann Arena aufgrund der aktuellen Bestimmungen vor leeren Rängen statt – wird in gewohnter Manier jedoch live auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Im Hinspiel (16.10.2021) mussten sich die „Feuervögel“ mit 93:108 geschlagen geben. Schwerer wog seinerzeit jedoch, dass sich Karrington Ward in dieser Partie am Knie verletzte und erst zwei Monate später wieder zum Einsatz kam.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Das Hinspiel in Bremerhaven liegt mittlerweile gut drei Monate zurück, ist uns aber eindrücklich in Erinnerung geblieben. Beide Mannschaften haben sich seitdem entwickelt, sind reifer geworden. Geblieben ist, dass die Eisbären über ein immenses offensives Potential verfügen, welches wir nicht zur Entfaltung lassen kommen dürfen.
Nach einem guten Zwischenspurt zum Ende der Hinrunde sind wir nun in einer Position, aus der heraus wir nach vorn schauen und die Plätze vor uns in Angriff nehmen können. Dies wird jedoch nur funktionieren, wenn wir es schaffen unsere Schwächephasen innerhalb eines Spiels zu verkürzen. Zu oft haben wir uns in der Vergangenheit durch Unkonzentriertheiten selbst ein Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr rechtzeitig herausgekommen sind. Genau dieser Fehler darf uns am Samstag nicht passieren.“

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