Roosters ohne Vier nach Mannheim

Jari Pasanen - © by ISPFD
Jari Pasanen – © by ISPFD

Iserlohn. (MK) Auch das noch! Einen Tag vor dem so wichtigen Auswärtsspiel in Mannheim ereilt die Iserlohn Roosters die Krankheitswelle.  

Aller Voraussicht nach muss das Trainergespann Jari Pasanen / Jamie Bartman auf das Quartett Brodie Dupont, Chris Connolly, J.P. Côté und Denis Shevyrin verzichten. Côté spielte bereits am Sonntag in Ingolstadt angeschlagen. Dupont und Connolly plagt ein heftiger Erkältungsvirus und beim unter einer Augenentzündung leidenden Denis Shevyrin gibt es nach wie vor kein grünes Licht. Er kann eventuell am Freitag wieder mit der Mannschaft mittrainieren. Alle anderen Spieler sind mit Ausnahme der Langzeitverletzten Dylan Wruck und Marcel Kahle einsatzfähig und bislang vom Virus verschont geblieben.

Die Torhüter Mathias Lange und Chet Pickard wechselten sich in den beiden letzten Spielen gegen Berlin und in Ingolstadt während des Spiels unfreiwillig ab. Dennoch attestierte Trainer Jari Pasanen beiden eine ordentliche Leistung. Die jeweiligen Auswechselungen waren eher den Spielverläufen geschuldet. Für die beiden kommenden Spiele hat sich der Finne bereits festgelegt. In Mannheim wird Chet Pickard beginnen. Am Freitag wird Mathias Lange den Job zwischen den Pfosten übernehmen.

Vorausschauend schmerzt Jari Pasanen der Ausfall seiner vier Stammkräfte doppelt. In der kurzen Spielpause zwischen Doppelrundenende und  bis zum Beginn der Viertelfinalserie hatte er einige Grundlageneinheiten geplant. Das könnte sich insbesondere bei einer Ausbreitung des Virus im Kader zerschlagen haben.

Jari Pasanen zum Krankenstand der Roosters

 

Für die Adler Mannheim ist rein rechnerisch nach den letzten beiden Siegen sogar noch Platz sechs möglich. Voraussetzung sind drei Siege aus den letzten drei Spielen bei gleichzeitigen Niederlagen der Düsseldorfer EG. Nicht zuletzt deshalb erwartet Jari Pasanen einen hochmotivierten Gegner. Anders als zuletzt in Ingolstadt müsse sein Team deshalb von Beginn an hellwach sein, so der Finne.

Adler-Kapitän Marcus Kink hatte den eigenen Fans nach dem 3:2 Sieg gegen die DEG am letzten Freitag den Satz „Es ist noch lange nicht vorbei“ mit auf den Heimweg gegeben. Der amtierende Meister hat unter seinem neuen Cheftrainer Craig Woodcroft sieben von fünfzehn möglichen Punkten gewonnen.

Die Bilanz der Roosters gegen die Adler in dieser Saison ist negativ. Der 4:5 Heimniederlage nach Verlängerung im September folgte im November eine weitere 2:3 Heimniederlage nach Penaltyschießen. In Mannheim unterlagen die Roosters vor knapp sieben Wochen mit 2:1 ebenfalls nach Verlängerung. Die sehr knappen Ergebnisse in den vorigen Spielen verdeutlichen, dass sich beide Teams bislang auf Augenhöhe begegneten.

Nach der Qualifikation für das Viertelfinale hoffen die Fans natürlich auch auf das Heimrecht. Dazu müssten die Sauerländer unter den ersten Vier die Doppelrunde abschließen. Im Moment haben sie drei Punkte Vorsprung auf den aktuell Fünften Wolfsburg.

Platz Team Punkte Tore
3. Iserlohn

85

+16

4.

Nürnberg

83

+13

5. Wolfsburg

82

+33

6. DEG

81

+19

7. Mannheim

73

+0

 

Das Restprogramm der Roosters und „Roosters-Jäger“:

Iserlohn: Mannheim (A), Hamburg (A), Köln (H)

Nürnberg: Ingolstadt (A), Berlin (H), Wolfsburg (A)

Wolfsburg: DEG (A), München (A), Nürnberg (H)

DEG: Wolfsburg (H), Köln (A), Schwenningen (H)

Mannheim: Iserlohn (H), Straubing (H), Berlin (A)

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