Iserlohn. (PM Roosters) Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben ein weiteres junges Talent unter Vertrag genommen. Vom AHL-Club Toronto Marlies wechselt der 23 Jahre alte Deutsch-Kanadier Brad Ross an den Seilersee. Der Linksaußen unterzeichnete einen Jahresvertrag mit Option. „Brad ist ein Spieler, den unsere Fans sicherlich gern auf dem Eis beobachten werden. Er ist ein unglaublich harter Arbeiter, bringt ganz viel Energie ins Match und hat sich bislang immer als wirklich unangenehmer Gegenspieler präsentiert“, so Manager Karsten Mende.
Ross begann seine Karriere schon 2008 bei den Portland Winterhawks in der kanadischen Ausbildungsliga WHL. Dort gehörte er in seinen vier Nachwuchsjahren nicht nur zu den Spielern mit den meisten Checks, sondern stellte auch seine Offensiv-Qualitäten unter Beweis. Das bescherte ihm nicht nur die Teilnahme an der U17-Weltmeisterschaft, die mit dem Gewinn der Silbermedaille endete, sondern auch beim Draft 2010 den Pick der Toronto Maple Leafs in der zweiten Runde. 2012 unterzeichnete Ross, der in seinem letzten Juniorenjahr Assistenzkapitän seines Teams war, seinen ersten Profivertrag, wurde von der Organisation der Maple Leafs aber zunächst in der AHL und ECHL eingesetzt. Im Januar 2015 wurde Ross für 20 Spiele von der AHL gesperrt, nachdem in seinem Blut, nach einer Medikamenteneinnahme, eine nicht erlaubte Substanz festgestellt wurde.
Ross entschuldigte sich dafür, das Präparat vorab nicht ausreichend auf seine Inhaltsstoffe kontrolliert zu haben und akzeptierte die Strafe .
„Ein junger Mensch kann einen Fehler machen. Wir werden ihm helfen, wieder sportlich erfolgreich zu sein“, sagt Cheftrainer Jari Pasanen. Den Roosters, da ist sich der Finne sicher, wird der junge Stürmer nach einer Eingewöhnungszeit helfen. „Wir haben einen talentierten Spieler unter Vertrag genommen, der sich bei uns entwickeln wird, dafür werden Jamie und ich zu Saisonbeginn mit großem Engagement arbeiten.“
Dauerkartenfrist wird um drei Tage verlängert
Iserlohn – Die Iserlohn Roosters haben sich entschieden, die Dauerkartenfrist für die kommende Saison um drei Tage zu verlängern.
Hintergrund ist der geplante Vorverkaufsschluss am 31. Mai. „Da der Dauerkarten-Vorkerkauf an einem Sonntag endet, an dem die Geschäftsstelle geschlossen ist, haben wir uns im Sinne unserer Fans entschieden, die Frist bis zum 03. Juni zu verlängern“, erklärt Marco Tröger, verantwortlich für das Ticketing bei den Sauerländern.
Mit der bisherigen Dauerkartennachfrage ist man sehr zufrieden. „Wir liegen deutlich über den Vergleichszahlen aus den vergangenen Jahren.
Viele regelmäßige Gäste in der Eissporthalle haben sich in diesem Jahr für eine Dauerkarte entschieden, um in jedem Fall auch Anspruch auf Tickets im Fall einer möglichen Playoff-Teilnahme zu haben“, so Tröger weiter.
Vorteile bei kompletter Zahlung bis zum 03.06.2015:
• Vorbereitungsspiele
• 10 % Rabatt auf alle Merchandising-Artikel (gilt nicht für Angebotsware
bzw. reduzierte Ware)
während der gesamten Saison
• Freien Eintritt bei der Saisoneröffnungsfeier und Abschlussfeier
• Pin „Dauerkarte 15/16 – Ich hab`sie!“ Nicht käuflich zu erwerben!
• In der Dauerkarte sind 26 Spiele enthalten (Bei Kauf
Stehplatz-Dauerkarte werden 20 Spiele
bezahlt, beim Sitzplatz 22 Spiele)
• Vorkaufsrecht bei Playoff-Heimspielen
Weitere Vertragsverlängerungen am Seilersee
Iserlohn – Die Iserlohn Roosters haben zwei weitere Verträge verlängert.
Auch Co-Trainer Jamie Bartman und Stürmer Boris Blank werden am Seilersee bleiben. Bartman verlängerte seinen Kontrakt am Seilersee um zwei Jahre, Boris Blank unterzeichnete zunächst für ein weiteres Jahr bei den Sauerländern. „Wir freuen uns mit beiden unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen zu können, sie waren in der vergangenen Saison Kernelemente unseres Konzepts und wir sind sicher, dass beide diese Rolle auch in Zukunft spielen werden“, unterstreicht Manager Karsten Mende.
Boris Blank:

Jamie Bartman:
Um zwei Jahre verlängert hat seinen Vertrag Assistenztrainer Jamie Bartman. „Wir waren uns mündlich zwar schon seit vielen Wochen einig, haben aber erst jetzt abschließend die Tinte unter ein Stück Papier gebracht. Das ist auch ein Zeichen für das Vertrauensverhältnis, das zwischen uns und Jamie besteht“, unterstreicht Mende. Der Kanadier aus Medicine Hat im Bundesstaat Alberta kam 1986 nach Deutschland, stand als Verteidiger bei Clubs aus der Oberliga, der 2. Bundesliga und auch in der DEL unter Vertrag. Im Jahr 2000 beendete er seine Karriere beim REV Bremerhaven und übernahm noch im gleichen Jahr die Mannschaft als Trainer.
Es war der Start der zweiten Karriere des heute 52-jährigen. Über weitere Stationen in Heilbronn, Ingolstadt, Frankfurt, Bozen Dornbirn und Kassel kam er im Dezember 2013 an den Seilersee. „Die Zusammenarbeit mit Jamie zeichnet sich durch großen Respekt aus. Ich bin sehr glücklich mit ihm die Geschicke des Clubs weiter lenken zu können“, betont auch Cheftrainer Jari Pasanen.
Entscheidung auf Back-Up-Position: Chet Pickard wechselt an den Seilersee
Iserlohn – Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben ihre Planungen auf der Torhüterposition zum Abschluss gebracht.
Hinter Nummer 1-Torhüter Mathias Lange wird der Deutsch-Kanadier Chet Pickard als Back Up-Goalie zum Kader stoßen. Der 25-jährige unterzeichnete einen Jahresvertrag mit Option bei den Sauerländern. „Wir sind sehr froh, mit Chet einen talentierten und gut ausgebildeten Torhüter verpflichten zu können, der sich auf den europäischen Eisflächen auskennt und der sich bei uns weiterentwickeln soll“, so Manager Karsten Mende.
Chet Pickard begann seine Karriere in der kanadischen Juniorenliga, spielte in der Western Hockey League (WHL) für die Tri-City Americans. In seinem Abschlussjahr 2008-09 wurde er nicht nur zum besten Torhüter der Liga gewählt, sondern gewann mit der kanadischen U20-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft. Bereits im Sommer vorher war er von den Nashville Predators in der ersten Runde an 18. Position gedrafted worden. Nach drei Spielzeiten in den Farmteams der Predators entschied sich Pickard zu einem Wechsel nach Europa. Mit dem schwedischen Team von Djurgarden sicherte er sich dank eines Gegentorschnitts von 2,15 und einer Fangquote von fast 92 Prozent die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs zur Eliteliga. Nach einem weiteren Jahr in Nordamerika heuerte er dann beim dänischen Erstligisten aus Odense an, machte dort alle Saisonspiele, führte seine Mannschaft bis ins Playoff-Viertelfinale.
„Mit einer Größe von fast 1.90 Meter ist Chet ein sehr großer Goalie, der seinen Körper wirklich hervorragend einsetzen kann. Bemerkenswert sind die Momente in denen er trotz seines ´Butterfly-Stils` lange abwartend stehen bleibt. Wir sind sehr gespannt, ihn mindestens eine Saison entwickeln zu können“, sagt Cheftrainer Jari Pasanen. Er und Karsten Mende hoffen, mit Pickard einen Mann gefunden zu haben, der Mathias Lange in den wichtigen Saisonphasen entlasten, ihm aber auch Druck machen kann. „Beide Spieler sind psychisch sehr stark, sehr gelassen. Ich freue mich sehr auf dieses Duo, dass uns hoffentlich sehr viel Rückhalt geben kann.“
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