
Essen. (PM RWE) Verstärkung für die Defensive von Rot-Weiss Essen: Der 24-jährige Luca Bazzoli hat am heutigen Mittwoch einen Arbeitsvertrag bei Rot-Weiss Essen unterschrieben und wechselt zur neuen Saison 2025/26 von Zweitligist SC Preußen Münster an die Hafenstraße.
Der Deutsch-Italiener, der sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen kann, bringt die Erfahrung aus unter anderem 21 Zweitligapartien in der vergangenen Saison für Münster mit. In den letzten zwölf Saisonspielen spielte er zehn Mal durch, war unumstrittener Stammspieler.
Der gebürtige Bad Homburger spielte darüber hinaus für den FSV Frankfurt (2016 bis 2021) und den VfB Stuttgart II (2021 bis 2023) in der Regionalliga Südwest. In insgesamt 21 Zweitliga-, 34 Drittliga- und 104 Regionalligaspielen gelangen ihm fünf Tore. Künftig wird er das rot-weisse Trikot tragen und sich ab dem Trainingsauftakt am 25. Juni für RWE in der 3. Liga einbringen.
RWE-Direktor Profifußball Marcus Steegmann sagt: „Luca ist ein intelligenter, zweikampfstarker Anker-Sechser, der mit und ohne Ball die Position vor der Abwehr hält. Er ist enorm fleißig, verfügt über eine hohe Lauf- und Zweikampfintensität und kann zudem auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Wir verfolgen seinen Weg schon über einen langen Zeitraum und sind sehr froh, ihn nach zwei sehr erfolgreichen Jahren in Münster verpflichten zu können.“
Luca Bazzoli sagt: „Rot-Weiss Essen ist ein großer Verein und besitzt unheimlich viel Power. Die Mannschaft stimmt, die Fans und die Stimmung im Stadion sind beeindruckend – das Gesamtpaket passt hier einfach für mich. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Marcus Steegmann und Uwe Koschinat, zudem konnte ich mich auch bei Ekin Celebi über RWE informieren, mit dem ich in Stuttgart zusammen gespielt hatte. Ich freue mich auf den Auftakt der Vorbereitung und werde dann alles für RWE reinhauen.“
Luca Bazzoli ist nach Marek Janssen (SV Meppen), Malte Brüning (Eintracht Trier) und Nico Schulte-Kellinghaus (eigene U19) der vierte RWE-Neuzugang für die Saison 2025/26.
Neues Profil bei RWE: Steffen Weiß wird Übergangstrainer
Verstärkung fürs FÖRDERWERK: Mit dem 36-Jährigen soll der Übergang von rot-weissen Jugendspielern in den Profibereich besser gestaltet werden.
Wichtiger Neuzugang an der Seumannstraße: Steffen Weiß schließt sich zum 1. Juli 2025 dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen an und übernimmt den neu geschaffenen Posten als RWE-Übergangstrainer. Hauptaufgabe des 36-Jährigen ist die Koordination des Übergangs der Jugendspieler zu den Profis, er wird dabei eng mit dem sportlichen FÖRDERWERK-Leiter Michael Lorenz zusammenarbeiten.
„Mit Steffen Weiß setzen wir bewusst den nächsten Impuls für die strategische Weiterentwicklung von Rot-Weiss Essen“, betont RWE-Sportdirektor Christian Flüthmann. „Er wird künftig unsere Talente als Übergangskoordinator individuell zum Profibereich begleiten – mit klaren Entwicklungsplänen, abgestimmter Belastungssteuerung und direkter Anbindung an die erste Mannschaft. Als Leiter Methodik trägt er zudem die Verantwortung, unsere Ausbildungsphilosophie zu schärfen und die Leitplanken des Hafenstraßenfußballs systematisch über alle Jahrgänge hinweg zu verankern. Steffen vereint Fachkompetenz, Struktur und Überzeugung – genau das, was wir für diesen Weg brauchen.“
„Unser Ziel ist es, den RWE-Talenten künftig mehr und regelmäßige Spielzeit in der Profimannschaft zu ermöglichen. Dafür möchte ich mit den Verantwortlichen des FÖRDERWERKs die besten sportlichen Voraussetzungen schaffen“, sagt Steffen Weiß. „Zudem wird die soziale Komponente bei meiner Tätigkeit eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen den Jugendspielern Werte vermitteln und sie nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich weiterentwickeln.“
Zuletzt war Steffen Weiß, der aus der Lüneburger Heide stammt, freiberuflich als Trainerscout für den englischen Klub Brighton & Hove Albion tätig. Zuvor konnte er bereits Erfahrungen als Sportlicher Leiter Nachwuchs des Halleschen FC sowie unter anderem als Trainer der U21 des Hamburger SV und des damaligen Regionalligisten SV Straelen (Niederrheinpokalsieg 2022) sammeln.
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