
Märkischer Kreis. (HWKSWF) Die Sperrung der Bundesstraße 236 in Nachrodt ist ein infrastrukturelles Fiasko für die ansässigen Handwerksunternehmen und ihre Kunden.
Weder begonnene Aufträge, noch spontane Notfälle können durch die ansässigen Handwerker im erforderlichen Maß abgearbeitet werden. Die enormen Umwege und zu erwartenden Überbelastungen der Umgehungsstraße stellen alle vor große Herausforderungen und verursachen bei den Handwerksbetrieben gravierende substantielle Probleme.
„Alle Verantwortlichen sind aufgefordert, sich nicht in Beileidsbekundungen zu artikulieren, sondern schnellstmöglich Abhilfe ist zu leisten“, so Dirk H. Jedan, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis. „Die Region befindet sich in einer Stresssituation, dessen Auswirkungen für alle Bürgerinnen und Bürger der Region nachhaltige negative Veränderungen und Entwicklungen mit sich bringen“, ergänzt Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock. „Diesen gilt es unmittelbar und unbürokratisch entgegen zu wirken. Ein schneller Ersatzbau ist das Gebot der Stunde.“
Darüber hinaus unterstützt die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis nachhaltig die Forderungen nach einem Infrastrukturgipfel und Infrastrukturbeauftragten. „Wer der Region die Mobilität nimmt, gefährdet die Zukunft des märkischen Wirtschaftsraums“, so Jedan. „Es ist dringendst erforderlich, einen auf Bundes- und Landesebene priorisierten Maßnahmeplan verkehrlicher Infrastrukturprojekte für den Märkischen Kreis kurzfristig zu erarbeiten.“
Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis mit Geschäftsstellen in Iserlohn und Lüdenscheid vertritt als Arbeitgeberverband des Handwerks die Interessen ihrer 23 Innungen mit rund 1.300 Innungsfachbetrieben.
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