Stadtmuseum Iserlohn bietet öffentliche Führungen an

Luftschutzstollen Altstadt
© Klein&Neumann (KUN) / Stadt Iserlohn

Iserlohn. (PM Stadt Is.) Das Stadtmuseum Iserlohn (Fritz-Kühn-Platz 1) lädt alle Interessierten herzlich ein zu einer öffentlichen Führung am Mittwoch, 26. Juli, um 15 Uhr.

Das Stadtmuseum befindet sich in einem der schönsten Barockgebäude der Iserlohner Altstadt. Es beherbergt auf drei Etagen Exponate aus beinahe 400 Millionen Jahren Stadtgeschichte. Das thematische Spektrum reicht von Fossilien und Spuren von Dinosauriern bis hin zum Musikhaus Muck aus den 60er Jahren. Die Ausstellung geht den ersten Menschen im Iserlohner Raum nach, erläutert die frühe Eisenverhüttung und den Galmeibergbau und zeigt die Entwicklung von der mittelalterlichen Drahtherstellung zur industriellen Nadelproduktion. Aber auch das Iserlohner Alltagsleben kommt nicht zu kurz: Heimarbeit und Geselligkeit in Kneipen und Vereinen prägten Iserlohn im 19. Jahrhundert. Highlights der Sammlung sind das Kettenhemd, die Iserlohner Tabakdosen als bedeutende kulturgeschichtliche Erzeugnisse der Stadt und die Spuren der Iserlohner Revolution von 1848/49.

Die Führung dauert etwa neunzig Minuten. Die Teilnahme kostet vier Euro (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren). Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.stadtmuseum-iserlohn.de.

Öffentliche Führung durch den Luftschutzstollen Altstadt: Noch freie Plätze am Mittwoch, 26. Juli

Das Stadtmuseum Iserlohn meldet noch freie Plätze für die öffentliche Führung durch den Luftschutzstollen Altstadt am Mittwoch, 26. Juli, 17 Uhr. Interessierte können sich noch anmelden, entweder telefonisch unter 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de.

Weitere Termine für das 2. Halbjahr werden nach den Sommerferien bekanntgegeben.

Der Luftschutzstollen unter der Obersten Stadtkirche ist ein Zeuge des Schreckens, den der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung verursachte. Der Stollen wurde mitten im Zweiten Weltkrieg geplant, nie zu Ende gebaut und ist bis heute weitgehend unverändert erhalten geblieben.

Iserlohn stellte aufgrund der hier ansässigen Metallindustrie ein mögliches Angriffsziel der Alliierten dar. Ab Sommer 1943 wurde daher im „Bilstein“, dem Felsen unterhalb der Obersten Stadtkirche, der Bau des Luftschutzstollens Altstadt in Angriff genommen – eine von drei geplanten Stollenanlagen in Iserlohn. Ursprünglich für rund 6.000 Menschen geplant, konnte der Stollen bis Kriegsende lediglich rund 2.000 Schutzsuchenden Zuflucht bieten. Er ist heute ein beeindruckender Gedächtnisort für eine beängstigende Epoche.

Die Führung durch den Luftschutzstollen startet im Stadtmuseum am Fritz-Kühn-Platz 1 und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet vier Euro (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren). Informationen finden Interessierte auch unter www.museen-iserlohn.de.




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