Topspiel zwischen BVB und Bayern München: Ordnungsamt geht gegen Parkverstöße und illegale Verkäufe vor

Dortmund. (PM Stadt Do.) Rund um das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München am Samstagabend, 28. Februar, war das Ordnungsamt mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Im Mittelpunkt standen Verkehrsverstöße und illegale Verkaufsaktionen.

Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr führte dazu, dass deutlich mehr Menschen mit dem Auto anreisten. Rund um das Stadion und in den anliegenden Wohngebieten herrschte entsprechend ein höheres Verkehrsaufkommen als üblich.

Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes war deshalb von 6:30 bis 22:30 Uhr mit einem verstärkten Team vor Ort. Insgesamt 28 Mitarbeitende – unterstützt von einer flexibel eingesetzten Fahrradstaffel – kontrollierten das gesamte Umfeld des Stadions und angrenzende Stadtteile.

Bereits am Vormittag begannen die Kontrollen in den Bewohnerparkzonen rund um Ruhrallee, Am Knappenberg, Hainallee, Meißener Straße und Stolzestraße. Im Laufe des Tages wurden sie unter anderem auf das Klinik- und Kreuzviertel, das Schönau-Viertel sowie das Umfeld des WDR Landesstudio Dortmund ausgeweitet.

Die Bilanz des Tages: 557 Verwarnungen wurden ausgesprochen, 77 Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden – in erster Linie, um Gefahrenstellen zu beseitigen oder blockierte Rettungswege freizumachen. Der Sondereinsatz hat dazu beigetragen, die Verkehrssituation trotz der besonderen Umstände geordnet und sicher zu halten.

KOD stellt hunderte Waren sicher

Parallel dazu führte auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) des Ordnungsamtes einen gezielten Einsatz im Stadionumfeld durch. Im Fokus standen sogenannte „fliegende Händler“, die ohne Genehmigung Getränke und Fanartikel anboten.

Mehrere – teils zivil gekleidete – Mitarbeitende kontrollierten unter anderem an der Ardeystraße, Strobelallee, am Max-Ophüls-Platz und an der Buschmühle. Dabei wurden die Personalien von 16 Personen aufgenommen und zehn Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, etwa wegen fehlender Sondernutzungserlaubnis und Preisangaben oder einer nicht vorhandenen Reisegewerbekarte.
Insgesamt stellte der KOD 581 Fanutensilien, 113 Flaschen Bier, 113 Flaschen Schnaps sowie 34 Softdrinks sicher.

Die Stadt Dortmund macht deutlich: Unerlaubte Verkaufsaktionen werden nicht geduldet. Nur wer die erforderlichen Genehmigungen besitzt, darf Waren anbieten. So wird gewährleistet, dass für alle dieselben Regeln gelten.

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