
Iserlohn. (PM Stadt Is.) Die Verwaltung der Stadt Iserlohn arbeitet weiterhin intensiv daran, die aktuelle Haushaltslage zu bewältigen und gemeinsam mit der Politik Lösungen für einen genehmigungsfähigen Haushalt zu entwickeln.
Nachdem der Haushaltsentwurf in der Ratssitzung am 17. Februar 2026 keine Mehrheit gefunden hatte, haben Bürgermeister Michael Joithe und die Verwaltungsspitze den Austausch mit allen Fraktionen gesucht. Ziel der Gespräche war es, mögliche Anpassungen und Perspektiven zu erörtern, die eine breite politische Zustimmung zu einem Haushalt ermöglichen können.
Parallel zu diesen Gesprächen wurde bekannt, dass sich die Entwicklung der Kreisumlage durch neue Prognosen des Märkischen Kreises in der mittelfristigen Finanzplanung deutlich verschlechtert. Diese Entwicklung hat zusätzliche Auswirkungen auf die Haushaltsplanung der Stadt Iserlohn und erschwert die notwendigen Konsolidierungsschritte erheblich.
Ein besonderer Fokus der Verwaltung lag in den vergangenen Wochen auf einer kurzfristigen Lösung für den Betrieb der beiden Freibäder in der Waldstadt. Hier bestand aufgrund der laufenden Saisonvorbereitungen ein erheblicher Zeitdruck. In enger Abstimmung mit den Beteiligten wurde intensiv an verschiedenen Lösungsansätzen gearbeitet, bei denen auch Bürgermeister Michael Joithe in den direkten Dialog mit Schwimmbädern und Vereinen getreten ist.
Inzwischen konnte für die Iserlohner Freibäder eine rechtssichere Lösung gefunden werden. Damit ist sichergestellt, dass der Betrieb der Freibäder in diesem Jahr möglich ist. Die entsprechende Unterstützung basiert auf einer Kombination aus einer städtischen Zusage sowie einem Zuschuss aus dem Konzern Stadt.
„Ich bin glücklich, dass wir für die Vereine, die eine herausragende ehrenamtliche Arbeit leisten, eine Perspektive für 2026 finden konnten. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie stark unsere Waldstadt Iserlohn von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird und von einem starken Ehrenamt profitiert.“
Unabhängig davon arbeitet die Kämmerei weiterhin an verschiedenen Modellrechnungen, um das Haushaltssicherungskonzept trotz der neuen Rahmenbedingungen genehmigungsfähig auszugestalten. Gleichzeitig wurde auf Ebene des Kreises angekündigt, dass mögliche Anpassungen bei der Kreisumlage noch einmal geprüft werden. Konkrete Zahlen liegen der Stadt Iserlohn derzeit noch nicht vor.
Ziel bleibt es, gemeinsam mit dem Rat der Stadt Iserlohn einen genehmigungsfähigen Haushalt zu beschließen, um langfristige Einschränkungen für Vereine, Kultur und das öffentliche Leben in Iserlohn zu vermeiden.
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